Lawinös…

Nachdem ich von Norwegen zurück bin, geht es gleich am übernächsten Tag weiter Richtung Arlberg. Den Plan direkt in die Schweiz weiterzufahren musste ich verwerfen, da Nadine zum Filmen Richtung Arlberg fuhr, es aber dann doch nichts daraus wurde…

Somit fahren wir auf ihren Hausberg, auf den Sonnenkopf. Es hatte über Nacht 30cm geschneit, jedoch mit viel Wind und wieder ist es viel zu warm.

Im Skigebiet lösen sich überall Schneebretter. Ein Snowboarder bleibt auf einer Wechte stehen, löst einen Schneebrocken und der ganze Hang geht ohne dass er es merkt…

Wir sind die Ersten die Kuhtäli fahren. Nadine kennt hier jeden einzelnen Stein, schneidet immer wieder in den Hang, es ist sehr lawinös. Wir sind froh den Talboden zu erreichen. Noch einmal blicken wir nach oben in unsere Abfahrtsvariante und erblicken einen Skifahrer der alleine unterwegs ist. Nadine kennt ihn – ein “Zuagroaster”, der angeblich immer alleine unterwegs ist. Er löst auch im unteren Bereich des Hanges ein großes Schneebrett aus, gut dass nichts passiert, er hätte über felsiges Gelände abstürzen können…

Wir beobachten zwei weitere Skifahrer, die sich nicht auskennen und mehr schlecht als recht hinunterfinden. Der Klassiker: Spuren nachgefahren…

Beenden den Skitag um 10.30 Uhr aufgrund der Verhältnisse, gehen Kaffee trinken in Klösterle und fahren am Nachmittag zum Klettern nach Tumpen zur Engelswand…

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