Category Archives: März 2014

Lawinös…

Nachdem ich von Norwegen zurück bin, geht es gleich am übernächsten Tag weiter Richtung Arlberg. Den Plan direkt in die Schweiz weiterzufahren musste ich verwerfen, da Nadine zum Filmen Richtung Arlberg fuhr, es aber dann doch nichts daraus wurde…

Somit fahren wir auf ihren Hausberg, auf den Sonnenkopf. Es hatte über Nacht 30cm geschneit, jedoch mit viel Wind und wieder ist es viel zu warm.

Im Skigebiet lösen sich überall Schneebretter. Ein Snowboarder bleibt auf einer Wechte stehen, löst einen Schneebrocken und der ganze Hang geht ohne dass er es merkt…

Wir sind die Ersten die Kuhtäli fahren. Nadine kennt hier jeden einzelnen Stein, schneidet immer wieder in den Hang, es ist sehr lawinös. Wir sind froh den Talboden zu erreichen. Noch einmal blicken wir nach oben in unsere Abfahrtsvariante und erblicken einen Skifahrer der alleine unterwegs ist. Nadine kennt ihn – ein “Zuagroaster”, der angeblich immer alleine unterwegs ist. Er löst auch im unteren Bereich des Hanges ein großes Schneebrett aus, gut dass nichts passiert, er hätte über felsiges Gelände abstürzen können…

Wir beobachten zwei weitere Skifahrer, die sich nicht auskennen und mehr schlecht als recht hinunterfinden. Der Klassiker: Spuren nachgefahren…

Beenden den Skitag um 10.30 Uhr aufgrund der Verhältnisse, gehen Kaffee trinken in Klösterle und fahren am Nachmittag zum Klettern nach Tumpen zur Engelswand…

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Filming day

Unterwegs im Auftrag für die Tirol Werbung. Gemeinsam mit Joggl und Johanna sind wir an diesem Tag mit Mario Webhofer (Kamera) und Christoph Thoresen (Drohne) zum filmen für Skiaufnahmen im Schmirntal unterwegs. Noch überraschend gute Bedingungen erwarten uns an diesem Tag.

Filmen? Not…

Samstag 29. März. Filmtag. Oder doch nicht? Es ist immer wieder mit Enttäuschungen verbunden und frustrierend zugleich wenn man viel Zeit in die Filmerei investiert und dann letztendlich doch kein Output zustande kommt. So geschehen an diesem Samstag…

Es fängt ja schon gut an. 6 Uhr morgens. Mein Wecker ist nicht abgegangen, Christoph (unser Filmer für diesen Tag) hat bereits 3x angerufen und wartet bereits seit 15 min auf mich am ausgemachten Treffpunkt. Stress, schnell ins Auto und ab geht’s Richtung Weißseegletscher…

Sandra ist nicht gerade happy über unsere Verspätung. Doch da wissen wir noch nicht wie die Verhältnisse am Berg sind. Bergführer Fritz hatte uns gutes Wetter für diesen Tag prognostiziert, angeblich noch herrlicher Powder… Den Wind hatte er da wohl nicht gerochen. Hatte aber nicht mal das Flugwetter vorausgesagt…

Oben angekommen bläst die Tatsache ins Haus, dass wir wieder mal nicht filmen können. Warum? Zu starker Wind. Zwar haben wir mit Christoph Thoresen einen Kamera Profi mit am Berg, doch seine selbstgebastelte Drohne kann bis max. 40 km/h fliegen. Wir haben Windspitzen bis zu 60 km/h. Es soll wohl nicht sein. Zwar versuchen wir es und Christoph ist voll motiviert, doch außer Spesen nichts gewesen. Schade. Und das bei schönstem Wetter. Doch der Wind hat alles vernichtet…

Wie heißt es so schön: “That’s life in the mountains”…

Ischgl scouten

Der Plan: Samstag 29. März – mit Sandra für “Shades of Winter” filmen. Um alles bestmöglich im vorhinein abzuchecken sollte sie am Weißseegletscher die Bedingungen abklären, ich fuhr nach Ischgl, um mir dort die Verhältnisse und mögliche Filmlines anzusehen und abzufotografieren. Wie so oft diesen Winter kam es dann anders als geplant, dazu im nächsten Post. Jedenfalls hab ich einige schöne Sachen gefunden und mir die neue Piz Val Gronda Bahn mal aus der Nähe angesehen. Schon imposant das Ding. Trotzdem finde ich, dass diese Bahn nicht nötig gewesen wäre…

Little Dolomites

So, schon wieder hinke ich zwei Wochen Blog updaten hinterher… Na ja, soll vorkommen…
Dafür bin ich nun endlich wieder gesund 🙂

Hier ein paar Impressionen als ich gemeinsam mit Andi und Sabrina Ende März in den Kalkkögeln unterwegs war – super Bedingungen, atemberaubendes Ambiente, einfach scheeee:

Riepenwand II

Riepenwand
Riepenwand

Bereits vor zwei Jahren war die Riepenwand unser Objekt der Begierde. Damals war ich mit Snowboarder Alex Hoffmann unterwegs. Bevor das prognostizierte Schlechtwetter und der damit verbundene Schneefall eintreten würde, machte ich Skibuddy und Friend Michi Mayrhofer den Vorschlag doch wieder mal die Riepenwand zu fahren.

Gesagt, getan.

Doch bevor wir in der Früh los starten konnten, bekam ich einen Anruf von Michi. LVS-Gerät vergessen. Uije. Somit wurde nichts aus der Auffahrt mit der ersten Gondel. Na ja, in dem Fall nicht so tragisch, da die Rinne im Schatten liegt und somit an diesem Tag keine große Gefahr im Sinne der Lawinensituation machte. Stufe 2. Ok. Er kann sich ein Gerät von einem Freund in der Nähe leihen – perfekt…

Also wurde es 9.30 Uhr bis wir auffellen und Richtung Seejöchl aufsteigen. Die frühlingshaften Temperaturen haben vom Schlicker Schartl zum Seejöchl den Schnee verschwinden lassen. Somit ist es einfacher über die einzelnen Schneefelder zu wandern…

Der letzte Anstieg zum Einstieg in die Riepenwand Rinne erweist sich als einfacher mit den Skiern am Rücken hoch zu stapfen als mit den Harscheisen zu traversieren und an Höhe zu gewinnen. Genau zwei Stunden später haben wir den Rinneneingang erreicht.

Kurze Jause und dann heisst es die ersten paar Meter abklettern. + 50 Grad Steilheit gilt es zu überwinden. Kein Problem…

Dann können wir die Ski anschnallen und ab geht die Post. Wir befinden uns nun in den “Little Dolomites” – links und rechts ragen die Felstürme hoch, wahnsinnig faszinierende Szenerie. Die Schneeverhältnisse in der Rinne sind gut. Zwar hart, aber besser als tiefster Sulz…

Schee woars!