Winteräktschn März 2018

…und es geht weiter. Wir sind im März. Wieder viel Erlebtes, viel draussen unterwegs… Zudem habe ich peruanischen Besuch von Joshua, bei dessen Familie wir vor drei Jahren in Huaraz einen Monat wohnen durften… Was macht man mit einem bergvernarrten Peruaner, der zwar fit ist aber nicht wirklich skifahren kann?

Genau, skifahren bzw. trotzdem in die Berge gehen mit alternativen Hilfsmitteln… Schneeschuhe und Zipflbob zum Beispiel… Hat funktioniert 😉 Auf Skitour gehen mit ihm war uns dann doch ein wenig zu riskant… Aber immerhin schafften wir es mit ihm auf den Vorderen Tajakopf mit anschließender Zipflbob Abfahrt. Die Skitourengeher staunten, für ihn war es wahrscheinlich ein bleibendes Erlebnis… Er wollte unbedingt ein Gipfelkreuz sehen – done…

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Anfang März bin ich gemeinsam mit Ursl im Kleinwalsertal im Rahmen der Junior Freeridecamps unterwegs. Zum ersten Mal sind wir in dieser Gegend. Für mich auch neu und spannend. Etliche Möglichkeiten gibt es hier und wir haben das Glück dass die Sonne scheint. Zwar sind die Schneebedingungen am zweiten Tag eher mässig, aber es findet sich immer was schönes wenn man kreativ ist… Neues ausprobieren ist das Motto. Untergebracht sind wir in einer kleinen Pension in Hirschegg, betrieben von einem alten Ehepaar. Die Matratzen scheinen ein ähnliches Alter wie das Ehepaar zu haben… Viele Jahre am Buckel und nicht mehr ganz so straff 😉 Ziemlich durchgebogen hat es uns über Nacht…

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Der März ist mit sehr guten Schneeverhältnissen gesegnet. Seit vielen Jahren bin ich wieder mal einige Klassiker in der Umgebung gefahren und ansonsten gab es auch noch viel zu entdecken…

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Das legendäre Alpenvereins Risk’n’Fun Chill Out findet wie jedes Jahr in Fieberbrunn statt. Die Schneequalität im Gelände ist bescheiden, zwar ist genügend Schnee vorhanden aber mei, gibt schlimmeres… Gemeinsam mit Andi begleite ich eine Gruppe motivierter Freerider. Eine kleine Unachtsamkeit und ich lande im Schnee. Ich stürze gottseidank selten, aber ab und zu passiert es eben… Jedenfalls bin ich bei schlechter Bodensicht in einen harten Schneeböller gefahren. Zwar spüre ich einen Schmerz, doch kann ich den ganzen Tag noch fahren. Als ich jedoch aus dem Skischuh herausschlüpfe ist das Resultat spürbar. Ein geschwollener Fuss, schmerzhaftes Auftreten, frühzeitige Abreise am nächsten Morgen in die Klinik nach Hochrum. Dani ist so lieb und bringt mich dorthin, Peter bringt mein Auto nach Thaur – volle nett, danke euch! Einer meiner Vertauensärzte Dr. Hoser hat Dienst. Welch Privileg an einem Sonntag gleich ein MR zu bekommen! Resultat: Knochenprellung, 1 Woche minimum Pause. Damit kann ich gut leben 😉 Gut dass nichts schlimmeres passiert ist!

Die Fischer Team Days stehen an. Wie immer schön alt bekannte Teamfahrer zu treffen, Gedanken zu den neuesten Produkten austauschen usw… Mir fällt es schwer nicht in die Skischuhe zu steigen, letztendlich bin ich dann doch brav und pausiere. Im nachhinein natürlich besser, aber wirklich nicht leicht, denn es wären ein paar wunderschöne Bluebird Powderdays gewesen… Aber mei… Freue mich jedenfalls, dass ich seit vielen Jahren im Fischer Team gut aufgehoben bin! Danke an das gesamte Team!

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Genau eine Woche hatte ich still gehalten, dann kam ein Anruf von Andi. Er bräuchte einen Skiguide. Gut ich habe Zeit. Somit darf ich ihn und seine Models für zwei Tage in der Arlberggegend begleiten… Schön zu sehen wie er über die Jahre seine Berufung als Fotograf gefunden hat und es ihm so viel Spass und Freude bereitet! Keep it up buddy!

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Der März endet zuhause in Osttirol. Gemeinsam mit meiner Sista und ihrem Freund sind wir beim Easterpowdershreddn. Weiße Ostern – schön!

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Winteräktschn Feber 2018

Ich komme langsam voran… Wir schreiben den Monat Juni und ich komme endlich dazu die Wintermonate schriftlich festzuhalten… Zumindest in verkürzter Form, alles andere würde den Rahmen sprengen…

Wo fange ich an? Well, den Februar war ich recht viel für den Alpenverein im Rahmen von Risk’n’Fun unterwegs. Die Elemente Wahrnehmen – Beurteilen – Entscheiden stehen dabei im Mittelpunkt, die Teilnehmer werden hinsichtlich dessen ans Freeriden herangeführt… Nähere Infos dazu findet man unter: http://www.alpenverein.at/risk-fun/

Mit den Risk’n’Fun Kids war ich zwei Tage in Serfaus und zwei weitere Tage im Stubaital unterwegs… Scheee woars!

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Ausserdem findet eine Risk’n’Fun Session im Kühtai statt. 5 Tage ausbilden bei sehr guten Bedingungen… Danke an das Team!

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Lea verlässt Ibk… Gemeinsam mit Sophia und Luigi verbringen wir noch einen wunderschönen Tag gemeinsam in den Kalkkögeln…

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Im Februar geht es außerdem für zehn Tage nach Georgien. Genauer gesagt nach Mestia. Begleitet werde ich von Linda, Bine und Simon. Leider hat Astrid Pech und verletzt sich zwei Tage vor Abreise das Knie – Kreuzband ade, soooo schade!

Unsere Reise verspricht Abenteuer pur. Ein faszinierendes Land mit unendlich landschaftlicher Schönheit, einer Gastfreundlichkeit das seinesgleichen sucht, wunderbare Küche und als Zugabe feinster Powder und Sonnenschein. Was für ein Glück!

Für meinen Skisponsor  www.fischersports.com  habe ich eine kurze Story geschrieben, um einen kleinen Einblick zu bekommen…

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https://www.fischersports.com/at_de/news/skiing-in-georgia-yes-you-can,2491

Winteräktschn Jänner 2018

Der Jänner beginnt mit der RisknFun Session im Kaunertal. 5 Tage ausbilden im Rahmen von wahrnehmen – beurteilen – entscheiden. Ich freu mich, dass ich Teil des Alpenvereinsteams bin… Gemeinsam mit Kurtl übernehme ich eine motivierte Gruppe aus Freeridern, die sich hinsichtlich alpiner Gefahren etc… weiterbilden möchten…

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Es sind intensive Tage, nicht nur für die Teilnehmer, auch für uns Ausbilder. Zusätzlich sind wir von den äußeren Umständen gefordert. Innerhalb von 24 Stunden schneit es einen Meter, dann regnet es rein, die Straße ist zum Kaunertaler Gletscher gesperrt. Wir sind kurzzeitig von der Aussenwelt abgeschnitten… Zahlreiche Nassschneelawinen kommen vom Berg hinunter… Doch für die Teilnehmer sind es lehrreiche Tage im Schnee, es hat Spass gemacht! Danke an alle die dabei waren!

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risk'n'fun Session Kaunertal, Jänner 2018
Coaches Team: Berni, Mel, Kurtl, Markus

 

Vom Kaunertal geht es ein paar Tage später weiter Richtung Süden. Zuerst in die Heimat nach Osttirol. Dort hatte es gut 40cm Neuschnee gegeben, allerdings war zu diesem Zeitpunkt der Schneedeckenaufbau noch sehr schlecht. Es war ein “gespannter” Dreier an diesem Tag vom Lawinenwarndienst ausgegeben. Mit Mankei und Markus bin ich an diesem Tag unterwegs. Im Skigebiet ziehen wir unsere ersten Schwünge, es geht sehr gut zu fahren… Das Terrain wird anspruchsvoller, jedoch sind wir trotzdem auf der zurückhaltenden Seite unterwegs… Gegen Mittag kommt noch ein Kollege von Mankei hinzu. Wir steigen ein kurzes Stück über einen Kamm hoch. Ein plötzliches Wummgeräusch und so rasch wie möglich an das Ende des Kammes. Erst später bemerken wir, dass wir ein größeres Schneebrett ausgelöst haben. Wir möchten eine flache Variante abfahren, knapp über 30 Grad “steil”. Mankei fährt als Erster, es sieht schön aus wie er seine langgezogenen Schwünge zieht. Dann folgt sein Kollege. Zwei kurze Schwünge und plötzlich reißt der gesamte Hang. Ein ca. 200-300 Meter breiter Anriss – ein riesiges Monster! Zum Glück hat er einen Lawinenairbag, zieht diesen und bleibt an der Oberfläche. Durch den nicht so steile Hang, geht alles glimpflich aus. Keine Verletzung, alles gut. Nur ein Schock für ihn und natürlich auch für uns. Sofort alarmieren wir die Bergrettung, um mitzuteilen, dass wir einen Abgang zu vermelden hatten, aber gottseidank nichts passiert ist. Beim Bier und gutem Essen in Außervillgraten lassen wir den Nachmittag ausklingen und sind froh, dass alle heil und munter sind…

 

Am nächsten Tag geht es weiter nach Südtirol. Markus zeigt uns sein Heimskigebiet. Mittels kurzer Aufstiege ergeben sich beste Möglichkeiten. Umgeben von der herrlichen Kulisse der Dolomiten… An diesem Tag begleitet uns auch Sandra, die auch begeistert ist…

Mitte Jänner findet am Wochenende ein Junior Freeridecamp in der Axamer Lizum statt, wo ich gemeinsam mit Bine am coachen bin. Ein motivierter Haufen junger Freerider, a Gaudi mit den Youngsters…

In der Zwischenzeit bin ich beim powdern mit Lea, Bine und Co unterwegs… Und auf Skitour mit den Michi’s und Andi ganz unweit von Innsbruck…

Wieder ein Wochenende im Zeichen der Jugend. Ein weiteres Junior Freeridecamp diesmal in Saalbach. Zwar haben wir nicht viele Teilnehmer, also eine kleine, feine Runde. An Tag 1 schauen wir, dass sich unser polnischer Junge auf den Skiern hält ohne out of control zu stürzen, an Tag 2 versinken wir fast im Schnee, allerdings dreht der Wind auf, es wird stürmisch am Berg, der Powder verwandelt sich leider in Triebschnee… Trotzdem ein schönes Weekend in der Salzburger Gegend!

 

Statt der Wankspitze geht es Ende Jänner mit Bine ins Kiatai… Über Umwege finden wir dann doch noch den Powder…

Mel allein auf Tour am Venet…

Mit Teresa und Waldi am Arlberg unterwegs… Es empfiehlt sich am Wochenende den Arlberg zu meiden 😉 Da Teresa aber gerade von der Schweiz gekommen ist und wir somit einen Kompromiss machen, wird es St. Anton. Nach einer längeren Warterei an der Liftschlange am Rendl (Galzig war dasselbe), fahren wir bequem mit der Gondel hoch und nehmen uns den Rendl Winterklettersteig vor… Zwei Alpinisten sind mit vollem Equipment (Steigeisen, Pickel, Klettersteigset, Drohne, Fotokamera, etc…) ausgestattet und sind nach uns unterwegs. Wir wundern uns ein wenig über das übertriebene Set-up, aber na ja, jedem das seine… Kurz bevor wir die Skier anschnallen, kommen uns zwei weitere Snowboarder entgegen… Sie fragen uns, welche “Line” wir fahren werden ;)? Sie wählen dieselbe Abfahrt wie wir und folgen uns bei unserem neuerlichen Aufstieg… Ich glaube nicht, dass sie sich in diesem Gebiet auskennen, aber wir kennen uns ja aus 😉 Spuren fahren kann ja jeder – hahahaa…

Gemeinsam mit Anna veranstalten wir Ende Jänner einen Lawinenworkshop Tag für ihre Freunde… Ein unterhaltsamer Tag mit spannenden Fragen, LVS-Suche in verschiedensten Konstellationen, etc…

In den Kalkkögeln mit Linda…

Der letzte Jännertag wird abenteuerreich… Am Kellerjoch bewege ich mich auf fremden Pfaden und probiere mal aus wohin ich komme…;) Eine Abfahrt ins Ungewisse… Irgendwann bin ich dann wieder beim Auto – hahahhaa…

Winter 2018

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Es war ein langer, intensiver Winter. Geprägt von vielen ergiebigen Schneefällen, wunderschönen Powdertagen, viel Zeit draußen in der Natur.

Kein einziges Mal habe ich es während des Winters geschafft, mich hinzusetzen und zu schreiben… Über Erlebtes, die Tätigkeiten in den Bergen, über Reisen…

So langsam neigt sich der Winter dem Ende zu. In den höheren Gefilden ist noch viel Schnee zu finden und morgen packe ich noch einmal meine Sachen um die Skitourensaison voraussichtlich in der Schweiz zu beenden… Aber mal schauen was die nächsten Tage noch so bringen…

Um die vergangenen Monate noch einmal aufleben zu lassen, werde ich wohl Monat für Monat “abarbeiten” und dies stichwortartig festhalten… Ich freu mich noch einmal die Monate Revue passieren zu lassen, denn es ist soooo viel passiert….

Winterraumgaudi…

Wie schnell eine große Bekannte zur Unbekannte werden kann, durften wir vor ein paar Tagen selbst erfahren. An Teresa’s Geburtstag geht es am Nachmittag über den Wank Richtung Krottenkopfhütte. Die Abfahrt im Powder zur Esterbergalm und der Aufstieg bis zur Materialseilbahn tief winterlich. Dann wird es doch schnell dunkel, der Wind bläst stark und natürlich hätten wir früher starten können. Doch alle von uns kennen den Sommeraufstieg zur Hütte. Jedoch im Winter, mit den verschneiten Latschen, in der Dunkelheit, fast keiner Sicht, starkem Wind, stellt uns die Orientierung auf die Probe. Plötzlich wird alles undurchsichtig. Es ist bitterkalt, teils eingeblasen, geraten wir doch ein wenig an unsere Grenzen. Doch alle halten zusammen und wir erreichen den Winterraum, wo die Türe zuerst mal ausgeschaufelt werden muss… Das erledigen die Jungs. Auch das Einheizen. Kathi kocht Käseknödel und so langsam wärmt sich der Winterraum…

Es ist gemütlich hier oben. Weit weg von der Zivilisation….

Der nächste Tag präsentiert sich bitterkalt aber wunderschön! Der Ausblick – sensationell! Und auch die Abfahrt ist besser als erwartet…

In der Esterbergalm gibt es dann ein wohlverdientes Zuckerwasser und wir treffen auf einige bekannte Gesichter…

 

Shades of Winter Camp Engelberg

…wie immer eine große Freude mit einem Haufen motivierter Mädels am Berg unterwegs zu sein! Zudem sind wir mit dem Wetter bzw. vor allem mit viel frischem Powder gesegnet!

Die Unterkunft in der Engelberg Lodge mit ausgezeichnetem Essen ist wie immer ein Genuss! Und mit Bergführer Dani haben wir die Vorzüge eines Locals, der uns die besten Spots zeigt…

 

 

 

Pieps Schulung Zürs/Arlberg

6. Dezember 2017

Mit einem ziemlichen Jetlag geht es mit Basti und Manu zur Pieps Schulung nach Zürs. Tief winterlich präsentiert sich der Arlberg. Noch am Samstag bin ich bei 30 Grad Außentemperatur in Phu Quoc am Strand gelegen, nun hat es -10 Grad – it’s Winter 😉 Gestern bin ich erst von Moskau retour – heute Arlberg…

Von den Pieps Experten werden uns die Produktneuheiten vorgestellt. Es geht wie immer bei Pieps um die Lawinensicherheit, der Umgang mit dem neuen Pieps Micro spielt eine große Rolle…

Wie immer lässig auf viele bekannte Gesichter zu treffen…

 

Abenteuer Vietnam…

Im September beschloss ich kurzerhand dass ich im November in die Wärme fliege… Nach kurzem Recherchieren, wo denn die Temperaturen noch sommerlich warm sind, fiel meine Entscheidung auf Vietnam. Ich war noch nie in dieser Gegend und hatte mal Lust auf ganz etwas anderes… Daher auf ins nächste Abenteuer…

Story folgt…;)

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