Ostercampingausflug nach Graubünden

Den ursprünglichen Plan nach Slowenien, in die julischen Alpen zum Skibergsteigen mit Verena, Teresa und Hansi zu fahren, mussten wir leider verwerfen. Zu schlecht war der Wetterbericht. Einzig in Graubünden, Nähe Malojapass verhieß das Wetter eine gewisse Beständigkeit für das Osterwochenende…

Und so packte ich Verena, Linda&Astrid ein und es ging mit Sack und Pack ins Engadin. Da ich bereits vor ein paar Jahren in der Gegend war, hatte ich ein paar Tourenmöglichkeiten im Auge, letztendlich fuhren wir aber ins Blaue und wollten vor Ort entscheiden was wir machen…

Am Parkplatz vom Fornotal befragten wir zwei Tourengeher über die Verhältnisse… Es ist ein ewig langer Hadscher bis zur Fornohütte (4-5 Stunden), mindestens eine Stunde müssten wir die Skier tragen, also entschieden wir uns für die sinnvollste Variante: den Piz de la Margna…

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Das Auto parken wir am Seeufer, mit schwerem Gepäck, inklusive Zelt geht es für ca. 20 min. quer durch den Wald. Wir finden eine Lichtung und entscheiden, dass es am sinnvollsten ist, hier zu übernachten… Was für ein schönes Platzerl…

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Dinner outside und ein paar Runden Shithead, dann wird es dunkel und es beginnt leicht zu regnen. Also verkriechen wir uns in unsere Zelte, Verena und ich in ihr 1-2 Mann Zelt, es wird kuschelig, gestreckt liegen is nix, keine Beinfreiheit, zu klein das Zelt. Während Verena tief und fest schläft, wälze ich mich hin und her, mir ist kalt, die Zeltwand ist nass, doch auch ich schlafe irgendwann ein…

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Am nächsten Morgen gibt es Frühstück outside, der Himmel ist bedeckt, doch der Wetterbericht hatte recht, es wird ein passabler Tag…

Wir starten gegen 9 Uhr gemütlich durch den Wald. Ein ständiges Auf und Ab durch den Wald, entlang des Trimm-Dich Fit Parcours gibt es noch eine Aufwärmsession… Lustig is…

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Der Aufstieg ist fordernd, es ist hart und es zieht sich in die Länge. Doch wir motivieren uns gegenseitig, schaffen es bis zur Rinne und klettern diese bis zum Gipfel hoch… Nur noch 10 Minuten ;)…

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Geschafft! Am Gipfel des Piz de la Margna erwartet uns ein wundervoller Rundumblick. Zwar ziehen die Wolken umher, doch wir freuen uns es geschafft zu haben…

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Die Abfahrt über die steile Rinne erweist sich als hart aber herzlich, weiter unten dürfen wir noch besten Firn fahren…

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Den letzten Abschnitt geht es wieder querfeldein durch den Wald, das Spiel wer zuerst beim Zelt ist gewinnt Astrid… Müde und zufrieden geht es mit dem Auto wieder heim ins Tirolerische, ein Pizzastop in Prutz füllt unsere leeren Mägen, back in Ibk – scheeee woars meine Lieben!

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Going steep im Kiatai

Mister Sellrain – Skitourenprofi Lukas Ruetz lieferte die Idee, lange überreden brauchte ich Teresa und Verena nicht, let’s go steep im Kiatai…

Aufstieg durch dichte Latschen, entlang am plätschernden Bach, mit ständigem Blick auf unser Ziel…

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Wieder ein wunderschöner Tag draußen… Wir sind alleine unterwegs, Teresa muss leider wegen Schmerzen umdrehen, so wühlen Verena und ich alleine den Berg hoch…. Sie nannte es Beine/Booty(PO)-Training, ja absolutely… In der nordseitigen Rinne versinken wir ziemlich tief im Schnee, weiter oben in ostseitiger Exposition geht es besser voran…

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Gegen Mittag erreichen wir endlich den Gipfel und freuen uns über eine gelungene Abfahrt bei guten Bedingungen…

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RESPEKT an Lukas, der diesen Aufstieg und die Abfahrt im Alleingang bewältigte!!!! Danke für die Idee Lukas 😉

Stubaistan

12. April 2017

Die Verhältnisse nach dem letzten Schneefall sind immer noch gut und so geht es an diesem Tag mit Bine und Astrid auf den Stubaier Gletscher. Zum Aufwärmen auf die Schaufelspitze, weiter zur Hosengagga – Geröllkletterei mit anschließendem Abseiler zu mehr Powder…

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What a day…

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Und da kann man runterfahren? Yes you can…

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Gratln am Stubsi

Immer wieder zieht es mich auch gerne alleine in die Berge. Ich liebe es dabei meine eigene Geschwindigkeit zu gehen, überall stehen zu bleiben wo ich möchte, einfach bei mir sein, den Weitblick zu genießen…

Ohne konkreten Plan fahre ich auf den Stubaier Gletscher, sehe mir die Verhältnisse vor Ort an und entscheide mich für eine Gratkletterei mit anschließender lässiger Abfahrt wieder ins Skigebiet…

Scheeee woars 🙂

Pitztal weekend

Mit Vicky und Benni bei besten Bedingungen im hintersten Pitztal on tour… Highlight des Wochenendes: anstatt bei Benni im Kinderzimmer zu übernachten, darf ich im Hotel der Eltern kostenlos nächtigen 🙂 Wellness und bestes Frühstück inklusive… Merci, es war mir eine große Freude!

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Shades of Winter Camp Gastein

Girl Power in Gastein… Es ist immer wieder eine Freude zu sehen, wenn völlig fremde Menschen mit selbiger Leidenschaft aufeinander treffen und wie sich innerhalb weniger Tage gemeinsam am Berg echte langfristige Freundschaften entwickeln, sie ihr Können steigern und der Spaßfaktor groß ist…

Hier ein schönes Feedback von unserer griechischen Teilnehmerin Katerina, die wohl am besten beschreibt was so alles passiert…

 

What’s it like to ski with the pro athletes Melissa & Sandra?

So cool and inspiring! Both eager to teach, very sweet and motivating all girls! I want more!
What will you focus on now that the camp is over, do you have areas for improvement? To improve my endurance abilities.
What is it about freeriding that excites you the most? To ski steep faces with fresh snow.
Talking about avalanche awareness – safety in the backcountry: what did you learn, why was this so important for you, how did it change you? I learned a lot about the necessary equipment and its basic features; I was motivated to learn more and practise; I feel more confident and conscious to respect nature and never ski again in the backcountry without all necessary equipment.
Why did you join the camp? To improve my ski technique, to increase my avalanche awareness – safety knowledge, to ski with other girls with the same passion, to challenge myself, to increase my confidence.
What is the biggest benefit for you personally? Avalanche awareness – safety, hiking for the 1st time in my life, making new friends.
How did you learn about the camp? Via instagram.
Why should others join a Shades of Winter camp? It was a unique experience; very well organised, combining skiing, avalanche  awareness – safety and hiking with two pro athletes who are also excellent coaches. The ‘non-skiing’ aspect of the camp allows all girls to bond, share experiences, laugh and have fun!
Would you join a SoW camp again? Yes, I would.
What can we do better next time, what can we improve? Being the only Greek girl, I would like the the camp to have a more international character. In reference to skiing, I would like to challenge myself more in terms of steepness while in regards to safety, perhaps some info on how to ‘read’ the snow would be helpful.
I really hope you find my feedback helpful!
Hier noch ein paar Impressionen von Fotograf Sam Strauss:

Melissa Presslaber *** Professional Freeskier / Freeski Mountaineer ***