Kurzversion TransX

Eine kurze Zusammenfassung von Olli von unserer Transalp vom Kaisergebirge zu den Dolomiten (27. Februar bis 5. März 2014):

Dear Friends,

many of you have asked already how the 7 day ski trip from Kaisergebirge to the Dolomites went.

Jens Klatt as a photographer and Olli as the motion camera man followed Ingrid Schlott, Melissa Presslaber and Pia Widmesser over the Alps. The idea was to use the Tirol Snowcard as much as possible. And indeed we only bought one uplift to the Gletscherwelt Weisssee – and of course we used our climbing skins – a lot.

It was a huge contrast from the green slopes of the Inn valley to the pillows and spines that grace Osttirol and the Dolomites this winter. We were incredibly lucky with the weather and the avalanche conditions. Shady slopes were safe and whenever we had to cross southern danger zones the sun was hidden behind clouds, or already gone. During two days, were we intended to climb high we had bad weather forcing us to use lower passes instead of peaking out. Across the main chain of the alps we could only find our way with the GPS because visibility was around 10m far – a great experience though!

Our schedule proofed to be incredibly tight, especially if you include film/ photo and our late starts (due to hotel breakfast times and good hopes for quick progress ;-). Most days we were out for 8+ hours (first two days we arrived in the dark). The group pushed all the way, even though flu and/ or hypoglycemia seemed to be a topic for quite a few of us…but we were looking for our limits and definitely found them.

The big question we get asked is if we would do it again. Mhhh… Our route north to south didn’t forecast quality descents. The other way around would offer better snow. However, crossing the alps also means traveling through long and rather flat valleys…

Here is a short (and rough) clip with some of the humor along the way:


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Pia will produce a documentary film, Jens magazine articles about the trip.

Happy days
Ingrid & Olli

Tag 1: Durchholzen (Aschinger Alm 947m) – Eggersgrinn – Pyramidenspitze (1998m) – Hinterbärenbad (845m)
Tag 2: Hinterbärenbad (845m) – Rote Rinnscharte (2166m) – Elmau (789m)
Tag 3: Elmau (789m) – Skiwelt Wilder Kaiser (1782m) – Mittersil – Uttendorf (804m) – Alpinzentrum Rudolfshütte in der Gletscherwelt Weißsee (2315m)
Tag 4: Alpinzentrum Rudolfshütte (2315m) – Medelzlift – Kalser Tauern (2515) – Kals am Großglockner (1324m) – Großglockner Skiresort Cimaross (2621m) – Matrei in Osttirol (975m)
Tag 5: Ströden (1500m) – Bachlenke (2608m) – St .Jakob (1389m)
Tag 6: St. Jakob im Defereggental (1389m) – Almspitzlift Lift (2525m) – Ochsenlenke (2744m) – Außervillgraten (1287m)
Tag 7: Sexten (1311m) – Dreizinnenhütte (2405m) – Sexten (1311m)

am Ziel - die 3 Zinnen - mit Ingrid, Pia, Mel, Olli & Jens
am Ziel – die 3 Zinnen – mit Ingrid, Pia, Mel, Olli & Jens

Erinnerungen an die Mongolei

Es ist mittlerweile bereits fast ein Jahr vergangen, als wir auf Skiexpedition in der Mongolei unterwegs waren. Ich bin soviel in den Bergen unterwegs, sodass ich das Erlebte noch immer nicht ganz verarbeitet habe. Umso schöner wenn ein Film daran erinnert und auch in diversen Magazinen die Erinnerungen wieder hervorgerufen werden.

So erschien gerade in der Online Ausgabe von Backline ein Artikel über unsere Reise. Hier zu lesen:

http://issuu.com/martinfiala/docs/s4a__39_mongolei_pfade/50?e=3141087/7084758

Mit dem Film “Camels are never cold” sind wir europaweit getourt, waren auf diversen Filmfestivals präsent. Irgendwie hab ich vergessen das Video online zu stellen 😉 So here we go – enjoy watching:

Filmen für “Shades of Winter”

Vor mittlerweile vier Jahren war ich als Fahrerin bei “As we are”, einem der ersten europäischen Just-Girls-Freeridefilme mit dabei. Letzten Winter kam dann “Shades of Winter” in die Kinos, (produziert von Beech Studios und Sandra Lahnsteiner), der wohl weltweit in der Skiszene für Furore gesorgt hatte und international viel positives Feedback und Auszeichnungen bekam.

Nun gibt es diesen Winter die Fortsetzung von “Shades of Winter” und ich darf mich stolz und glücklich schätzen, dass ich Teil dieses Projektes sein darf! Danke im Speziellen an Sandra Lahnsteiner, denn ohne sie wäre dies alles nicht zu Stande gekommen!

Gemeinsam mit der letztjährigen Freerideworldtour Siegerin und derzeit Führenden der FWT Nadine Wallner werde ich für das Hochalpin Segment (Besteigung und Befahrung eines berühmten hohen Berges – mehr wird noch nicht verraten) im Mai vor der Kamera stehen. Darauf freue ich mich schon riesig!

Da der Winter im heimatlichen Osttirol bis dato unglaublich war, war ich bereits einen Tag mit Sandra und Matilda Rappaport zum Filmen unterwegs. Scheeee woars, danke!

ShadesofWinterfilming

LZ Dolo’s

Oh wie die Zeit vergeht… Es ist genau einen Monat her als ich mit Teresa Richtung Ödkarscharte in den Lienzer Dolomiten unterwegs war. Zwar wusste ich dass an diesem Tag die zwei Black Diamond Athleten Tom Gaisbacher und Sam Anthamatten zum Filmen unterwegs sein würden, dass jedoch den ganzen Vormittag zwei Hubschrauber über unseren Köpfen die Stille trüben würden, damit hatte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Auch wenn Tom am Vorabend etwas angedeutet hatte 😉
So beobachteten wir die zwei Jungs bei der Arbeit. Auch schön. Wobei ehrlich gesagt wäre ich selbst gern mit dabei gewesen und mit ihnen Simonskopf, Laserzwand und Co gefahren…

Nach getaner Arbeit trafen wir die zwei Jungs noch auf der Lienzer Dolomitenhütte. War cool sich noch über etliche Berggeschichten auszutauschen. What a day!

Home sweet home

So oft wie diesen Winter war ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr im heimatlichen Osttirol. Danke an dieser Stelle an meine Eltern :-)!
Da jedoch die Schneesituation in Nordtirol nach wie vor sehr schlecht ist und in Innsbruck der Föhn und somit die warmen Temperaturen kein Ende nehmen, freute ich mich auf richtigen Winter. Seit Dezember pendle ich von Innsbruck nach Osttirol und freue mich immer wieder auf die Ursprünglichkeit und Gemütlichkeit der Menschen, die heimischen Berge, Freunde, Familie und Co…

Es hat sich herumgesprochen, dass im Süden heuer der Winter zuhause ist und somit bekomme ich im Moment extrem viele Anfragen zwecks wohin in Osttirol, darf ich dich besuchen kommen, hast Zeit usw… Kann ganz schön anstrengend sein plötzlich mit der “ganzen Freeriderwelt” befreundet zu sein 😉
Dass die Woche zu einem Dauerstress ausarten würde (okay, da bin ich zum Teil selber Schuld), war mir vorerst nicht klar, doch jeden Tag Freunden und Powderbuddies die besten Bedingungen zu bieten, wichtige Entscheidungen am Berg zu treffen kann sehr anstrengend sein… Doch ich hätte ja auch mal nein sagen können… Na ja, konnte ich nicht, also selber Schuld.

Trotzdem, es waren mit Sicherheit die besten Ski- bzw. Powdertage des Winters dabei und wir hatten viel Spass!

Hier ein kleiner Powderedit den ich selbst zusammen geschnitten habe:

Martini calling…

When Martini ruft, dann heisst es ab nach Obergurgl. Denn dann hat es gute Verhältnisse und jede Menge Powder. Martini ist ein langjähriger Freund und seit Jahren in Obergurgl Skiführer. Somit ist er jeden Tag am Berg unterwegs und hat die Schneeverhältnisse bestens im Überblick.

Mit ihm bin ich vor über zehn Jahren die Hohe Mut Nordflanke in Obergurgl als erstes Mädel hinuntergefahren. Anscheinend gibt es noch Videoaufnahmen davon, wäre mal cool diese anzusehen 😉

Der Vormittag war wirklich gut, doch die warmen Temperaturen setzten der Schneedecke bereits in den frühen Nachmittagsstunden sehr zu. Doch wer will denn schon von 9 to 5 powdern? Qualität statt Quantität und man soll aufhören wenn es am Schönsten ist ;-)… It was a good day! Danke Martini!

Junior Freeridecamp Axamer Lizum

Gemeinsam mit Freeridecoach und Buddy Michi Mayerhofer war ich am ersten Februarwochenende mit insgesamt 13 hochmotivierten, jungen Freeridern in der Axamer Lizum unterwegs.
Wir hatten an diesem Wochenende alles was man sich als Freerider im Hochwinter nicht wünscht… Zumindest an Tag 1. Frühlingshafte Temperaturen, Föhnsturm, geschlossene Lifte. Somit war am ersten Tag genügend Zeit für LVS-Suche/Training und Theorie im Freien.
Den zweiten Tag beschenkte uns Frau Holle jedoch mit 20cm Powder und so wurden wir belohnt und hatten alle eine Riesengaudi im Schnee!

Fischer Freeski Testdays

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Bereits zum zweiten Mal fanden auf der Rudolfshütte in der Weisssee Gletscherregion die Fischer Freeski Testdays statt. Ein paar verwegene Freerider trotzten dem Schlechtwetter und dank Bergführer Fritz (der bereits seit 35 Jahren hier oben guidet und somit jeden Stein persönlich kennt) konnten die Teilnehmer die Fischer Freerideski im Powder und bei Null Sicht probieren. Super war’s, auch wenn es der Wettergott nicht so gut mit uns meinte…!

Into the unknown…

Es war wieder Zeit für ein Abenteuer in den Bergen. Meine Freunde Dani und Hannes begleiteten mich und so ging es ins tief verschneite Lesachtal. Ich war noch nie im Winter dort und so machte ich mich schlau über die Winterraum-Übernachtungsmöglichkeiten. Meine Auswahl fiel auf das Mitterkarbiwak. Eine kleine, feine Alpenvereinshütte (nicht bewirtschaftet) mit 6 Schlafplätzen und keiner Kochgelegenheit, gelegen im Raabachtal. Die Tour auf die Steinkarspitze wäre natürlich mit 1300 hm auch an einem Tag machbar, doch warum auf den Berg eilen?
Lieber schweres Gepäck am Rücken schleppen (Kocher, alles an Essen, Daunenschlafsack, etc), a bisl frieren und das Abenteuer auf zwei Tage ausweiten…

Gesagt, getan. Wir starten in Untertilliach, wo wir das Auto bei einem Bauern dankenswerterweise abstellen dürfen und los geht’s. Natürlich liegen wir nicht mehr im Zeitplan (zu lange herumgetrödelt, Dani’s LVS Gerät geht nicht, muss wieder zurück zum Auto wo ich gottseidank ein Ersatzgerät habe), aber bis Eintritt der Dunkelheit sollten wir unser Ziel erreicht haben.

Es ist ein wenig begangenes Tal, nur selten verirrt sich jemand hier hoch. Wohl auch deshalb weil es ein großes Einzugsgebiet hat und wenn Lawinen den Berg herunter donnern, dann hast du einfach keine Chance. Wir haben an diesem Tag Lawinenwarnstufe 2. Tief verschneit präsentiert sich die Gegend. Einfach schön! Am Talschluss lassen sich gut alte Lawinen erkennen, doch bereitet mir dies kein Kopfzerbrechen. Anders geht es Dani, die an beiden Tagen kein gutes Gefühl hat, vielleicht gerade aus dem Grund weil sie diese Tour nicht kennt, keine Erfahrungswerte in dieser Gegend hat? Zwar teilt sie mir ihre Bedenken mit, jedoch kann ich sie mit meinen Argumenten überzeugen… Durch das viele draußen am Berg unterwegs sein habe ich ein gutes Gespür für den Schnee entwickelt. Klar ist jedoch, dass du niemals die 100%ige Garantie hast, dass nichts passieren wird. Das ist das Los wenn man sich in der Natur bewegt…

Hannes spurt über den letzten Hang bevor wir das Mitterkarbiwak kurz vor Dunkelheit erreichen. Nun heißt es zuerst die Tür ausschaufeln, damit wir hinein kommen in die gute Stube.

Drinnen ist es nicht viel wärmer, aber zumindest windgeschützt. Wir machen es uns gemütlich (sofern das eben geht), wickeln uns in Decken ein, essen die super Jause von Dani’s Mum und kochen mit dem Jetboil heisses Wasser auf. Für solche Tage haben sich die Knorr Pasteria Nudeln bewährt, doch hab ich es mit dem heißen Wasser zu gut gemeint und so gibt es nach 10 Minuten keine Pasta al dente, sondern knackig, harte Pasta. Aber egal, Hauptsache was warmes 🙂

k-f (27 von 114)

Da es recht kalt ist, ziehen wir uns bald in unsere Daunenschlafsäcke zurück und gehen bald schlafen. Nix mit Kartenspielen heute, zu kalt. Draußen bläst der Wind was mich nachdenklich stimmt, doch ohne mir ein Bild über die Gegebenheiten vor der Hütte zu machen, bringt es nichts, sich den Kopf zu zerbrechen…

Neuer Tag, neues Glück. Ein strahlender Tag, der Wind hat zwar nicht nachgelassen, doch wir entscheiden uns weiter Richtung Mitterkar zu marschieren. Dort ist es recht okay vom Wind und so geht es weiter über eine 35-40 Grad steile Rinne. Ich spure, da es mir wichtig ist, dass ich einen Überblick habe, wie die Schneeverhältnisse sind. Es wechselt zwischen Triebschnee, Harschdeckel, Pulver…

Wir befinden uns im Steinkar, vor uns erhebt sich ein unglaubliches Panorama an fahrbaren Rinnen, wäre da nicht der Wind drinnen gewesen. Little Alaska in den heimischen Bergen… Man muss nur suchen, fündig wird man auf alle Fälle!

Die Gegend ist wirklich beeindruckend, keine Menschenseele unterwegs. Der letzte Anstieg bis zum Walischen Kar auf 2401m erweist sich trotz hartem Harschdeckel als gut gehbar und das Panorama oben ist einfach herrlich! Lange verweilen wir nicht, denn der Wind ist hier nicht gnädig, Dani und Hannes wollen wieder hinunter… Die Steinkarspitze bleibt aus, das nächste Mal dann…

Dani und Hannes wählen zur Abfahrt den Aufstiegsweg, ich wiederum suche eine neue Abfahrtsvariante. Es liegt in meiner Natur dass ich mir bereits während des Aufstiegs Gedanken zur Abfahrt mache. Das hat so die Spezies Freerider oder wie auch immer man sie nennen möchten an sich :-)…
Meine Powdernase behält Recht und trotz schwerem Gepäck am Rücken rausche ich den ersten Hang hinunter.

Auch übers Mitterkar und den letzten Hang ab Mitterkarhütte haben wir teils feinsten Powder, perfekt!

Angekommen im Talschluss heißt es nun über den Forstweg entlang wieder retour und ein Teilstück durchs Winterwonderland schieben…

Zruck beim Auto und Einkehr bei Dani’s Eltern im Forellenhof in Tassenbach. Feinstes Gulasch mit Polenta gibt’s, herrlich! Danke!
Super woars!