Malle olé…

Mallorca – Ballermann, Sommer, Sonnenschein… Das verbinden die meisten wohl mit der Urlaubsinsel. Mit dem Sonnenschein hab ich ehrlich gesagt auch gerechnet, doch wie es so ist, kommt es meist anders…

Ende November. Last-Minute irgendwo hin. Mir egal, Hauptsache nochmal Sonne tanken und den “Sommer” um ein paar Tage verlängern, bevor es in den langen Winter geht. Unsere Skiexpedition in die Mongolei, die Nordwände mit Skiern im Juni und Juli haben den Sommer doch recht verkürzt und vom Kopf her bin ich noch nicht ganz auf Winter eingestellt, obwohl die ganzen Skifilmpremieren eigentlich gegenteiliges bewirken sollten…

Gesagt. Getan. All-inklusive für 6 Tage nach Malle. Für 280 Euronen inkl. Flug, Hotel, Halbpension ein wirkliches Schnäppchen.

Binnen 2 Stunden ist man vom Flughafen München auf Palma de Mallorca. Einen All-inklusive-Urlaub hab ich das letzte Mal mit meiner Schwester vor über 10 Jahren gemacht, doch an dieser Art von Urlaub bzw. jene Menschen, die solche Art von Urlaub machen/buchen hat sich nicht wirklich was geändert. Vielleicht eines, dass es mittlerweile mehr Singles, im Vergleich zu Paaren gibt als vor 10 Jahren 😉

Mit dem Touribus geht es nach Ankunft am Flughafen La Palma weiter Richtung Cala Ratjada. Der Endstation für meine kurze Reise. Im Bus, nur deutsche Pensionisten, Altersdurchschnitt Ü 65. Ich find’s lustig. Mir gilt ein bemitleidenswerter Blick unter dem Motto “mei das arme Mädel, ganz alleine unterwegs…”. Richtig, das war der Plan.

Den Traum es dieses Jahr wieder mal ans Meer zu schaffen, habe ich mir erfüllen können. Schön. Natürlich in Begleitung von Freunden noch schöner, doch hatte niemand so kurzfristig Zeit mitzukommen und ich reise ja auch gerne alleine…

Das Hotel (Hotel Amoros) – eine 3 Sterne Bude 2 Gehminuten vom Strand entfernt, gemütlich, nett, zum wohlfühlen. Statt Zelt und Schlafsack ist das echt mal wieder eine schöne, andere Art Urlaub zu machen. Und es tut auch einfach mal gut, nicht fast täglich am Berg unterwegs zu sein, einfach a bisl runterkommen und abschalten.

So jetzt beginnt der Teil, den ich doch a bisl anders erwartet hätte…

6 Tage auf Mallorca, davon 5 Tage Dauerregen. Hahahhaha. Schön blöd. Ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt muss ein Tief über der Insel liegen und vertschüsst sich einfach nicht.
Also was tun?
Nach zwei Tagen Dauerregen funktioniert auch das Internet nicht mehr. Diese Unterhaltungsschiene fällt jetzt auch noch weg. Umso besser, denn nun habe ich wirklich Urlaub.

Die Tage verbringe ich mit Sightseeing im Regen, wandern im Regen, die Insel erkunden bei viel Wind und nach Einbruch des Windes mit viel Regen, Rad fahren im Regen. Also alles in allem: ein gelungener Urlaub 😉
Das war wohl nichts mit Sonne tanken und noch ein paar Tage dem Winter entschwinden. Trotzdem, die Insel hat enormes Potential. Landschaftlich Hammer! Wo es viel zu entdecken gibt. Ich glaube in der Nebensaison, sprich September, Oktober, auch November sehr zu empfehlen. In der Hauptsaison wohl ziemlich überlaufen. Vor allem von unseren Lieblingsnachbarn.

An einem Schlechtwettertag bin ich mit dem Bus nach Porto Cristo gefahren und hab die “Cuevas Drach” Höhlen besucht. Ein unterirdisches Höhlenspektakel sondergleichen.

Nähere Infos unter: http://www.cuevasdeldrach.com

Das war’s auch schon mit Highlights. Der Urlaub vergeht schnell und bald heißt es wieder ab in die Heimat. Ein kurzes Intermezzo in Mallorca, schön wars. Ich komme wieder. Dann vielleicht im Mai oder September, mit Freunden, mit Bike oder zum klettern 🙂

Hasta la Vista!

48 Stunden on tour.. Ibk, Sbg, Stmk, OÖ, Wildspitze, FFF

13. November 2013

Eine Zusammenfassung aus dem, was man alles innerhalb von 48 Stunden machen kann… Einige würden mich als verrückt bezeichnen… Ich steh dazu…

Dienstag 12. November, 7 Uhr früh Physiotherapie im Therapiezentrum Kolsana bei Claudsch. Sie behandelt mich, im speziellen mein Knie und wir arbeiten daran, dass meine Beugung besser wird.. Langer Prozess, denn mein Knie hat einfach schon zuviele Verletzungen erlebt…

so schaut's aus... ziemlich mitgenommen und in die Jahre gekommen...
so schaut’s aus… ziemlich mitgenommen und in die Jahre gekommen…

Weiter geht’s nach meiner Therapiebehandlung nach Salzburg zu Komperdell (eigener Blogeintrag), dann weiter zu Steph zum Biken nach Bad Mitterndorf. Kurze Hausrunde bei Steph bevor es weiter nach Ried, OÖ zu unserer Fischer Freeskifilm Night (auch eigener Blogeintrag) geht..
Zu kaputt um nach Ibk zu fahren, daher übernachte ich bei Steph in Bad Mitterndorf. Ganze 2 Stunden Schlaf bevor der Wecker wieder klingelt, aufstehen, Tirol und die Wildspitze rufen. 4 Uhr früh Abfahrt. 7 Uhr früh Ankunft in Innsbruck. Schnell umziehen, Lisa und Michi abholen und weiter ins Pitztal.
Warum dieser Stress? Die Berge sind ja noch länger da, aber ich bin 1. einfach gerne mit Freunden am Berg unterwegs und nutze dazu jede Möglichkeit und 2. es ist einfach jede Sekunde wert!

Die Wildspitze ist mit einer Höhe von 3768m der höchste Berg Nordtirols und somit zweihöchster Berg Österreichs. Wir haben Glück, denn das Wetter präsentiert sich an diesem Tag von seiner schönsten Seite! Unten im Tal ist es grau in grau, das hat wohl der November so in sich, oben am Berg strahlender Sonnenschein und eine herrliche Fernsicht…

darum!
darum!

Den Aufstieg erleichtern uns die Pitztaler Bergbahnen, kurzer Abstieg zum Taschachferner, anfellen und los geht’s. Es ist gespurt, der Wind hat seine Zeichen hinterlassen, welch schöner Tag am Berg…

links: die Wildspitze... rechts: Michi und Lisa
links: die Wildspitze… rechts: Michi und Lisa

Da ich beim gehen selten auf die Uhr schaue und es mittlerweile schon wieder zwei Wochen her ist, kann ich keine Zeitangaben machen… Egal 😉 Eigentlich ist die Wildspitze eine Modetour. Durch die leichte Erreichbarkeit kann es an den Wochenenden passieren, dass hier Kolonnen an Skitourengehern im Winter bzw. Bergsteigern im Sommer, unterwegs sind.

Umso schöner, dass wir alleine unterwegs sind.

Die letzten paar Höhenmeter geht es über den Grat hoch, leichte Kletterei bevor wir den Gipfel erreichen. Zwei Arlberger Skiführer sind gemeinsam mit uns am Gipfel, der Rundumblick herrlich. Berg heil meine Freunde!
Danke Michi und Lisa für den ultimativ schönen, intensiven Tag 😉

Fast hätte ich die zwei tschechischen Skitourenläufer vergessen, die mich noch eingeholt haben und ohne Skier, dafür in ihren Rennanzügen zum Gipfel hoch sind. Einen Gedanken daran, wie sie wohl wieder den Berg hinunter kommen werden, haben sie wohl nicht verschwendet. Es passiert immer wieder, dass sich die Leute maßlos überschätzen und dann letzten Endes auf die Hilfe anderer angewiesen sind. So passiert an diesem Tag. Dank der “Seilspende” von einem der zwei Arlberger Jungs konnten sie sich sicher über eine schwierige Abstiegsstelle abseilen…

Noch ist der Tag nicht zu Ende… 😉

Die Abfahrt präsentiert sich sehr abwechslungsreich. Windgangeln, holprig, windgepresst, harte Schneedecke… Gut für die Oberschenkel.. Fahrspass – nein, nicht wirklich!

ein Ästhet auf Telemarkskiern: Michi Trojer
ein Ästhet auf Telemarkskiern: Michi Trojer

Für ein paar Stunden fern vom Trubel steigen wir wieder ein in den Pitzexpress. Wir haben November, daher ist die Abfahrt ins Tal noch nicht möglich.. Hat Spass gemacht, danke!

Weiter geht es mit dem Auto nach Innsbruck, zum Abendessen mit Hanna und Andrea und dann weiter zum Freeridefilmfestival…

48 Stunden unter Dauerstrom…

Langweilig? Nein, wird nie. Doch weiß ich es sehr zu schätzen, dass ich gesund bin und so ein intensives Leben leben darf! Denn die Gesundheit ist Voraussetzung für diese Unternehmungen. Love my life! Danke an alle Menschen die daran teilhaben und die mein Leben so lebenswert machen!

Freeridefilmfestival Innsbruck

Weiter ging es dann am nächsten Abend mit dem Freeridefilmfestival in Innsbruck… Einem Get-together der österreichischen Freerideszene mit vielen Schmankerln aus der Skifilmkiste…

Nähere Infos unter: http://www.freeridefilmfestival.at/

presenting our film "Camels are never cold" on stage... mit Flo Orley, Michi Mayerhofer, Liz Kristoferitsch, Mel und Harry Putz
presenting our film “Camels are never cold” on stage… mit Flo Orley, Michi Mayerhofer, Liz Kristoferitsch, Mel und Harry Putz

Danke an alle die dabei waren und dies ermöglicht haben!

Fischer Filmabend in Ried

Herbstzeit ist definitiv Skifilmzeit… Unser Skisponsor Fischer lud uns Fahrer und die gesamte Fischer Mitarbeiter Crew zu einem geselligen Abend ins Star Kino nach Ried wo die produzierten Filme gezeigt wurden…
Ein Abend mit geballter Fischer Freeskipower… Gezeigt wurden “Shades of Winter”, der All-Woman-Skifilm von Sandra Lahnsteiner der international für Furore sorgte, “Legs of Steel” featuring Sven Kühnle, “Stammtisch” von der Freeskicrew und unser Film “Camels are never cold”, unserem Skiabenteuer fern der Zivilisation in der Mongolei…

Danke an die gesamte Fischer Family!!!

von links nach rechts: Johannes Klotz, Sven Kueenle, Christian Lutz, Christian Jenny, Sandra Lahnsteiner, Mel, Basti Huber, Steph Skrobar
von links nach rechts: Johannes Klotz, Sven Kueenle, Christian Lutz, Christian Jenny, Sandra Lahnsteiner, Mel, Basti Huber, Steph Skrobar

Neu im Team Komperdell

Ich freu mich sehr, dass ich seit November dieses Jahres Mitglied im Komperdell Team bin und somit mit den besten Stöcken “Made in Austria” ausgestattet werde!

Die Firma Komperdell ist mit Sitz im salzburgerischen Mondsee ein rein österreichisches Unternehmen, wo die Stöcke zu 100% in Österreich hergestellt werden. Die Marke steht für Kompetenz und Qualität! Ich bin seit kurzem hauptsächlich mit dem Modell Freeride Vario unterwegs und bin begeistert!

Mein Dank gilt im Speziellen an Jochen Hallesch und Alexandra Schweickhardt für die Unterstützung!

Bei meinem Besuch in der Firma wurde ich von Jochen durch die heiligen Hallen geführt und bekam so einen guten Einblick in die Stockproduktion. Man möchte es nicht für möglich halten in wie vielen Arbeitsschritten ein Stock produziert wird.

Hier ein paar Impressionen:

Nähere Infos zu den Komperdell Stöcken findet ihr unter:

http://www.komperdell.com

Climb & Bike

Die letzten Tage ausnützen, bevor die Nordkettenbahnen Anfang November ihre Pforten schließen und die Revisionsarbeiten beginnen…

Gemeinsam mit Teresa mache ich mich auf in die Berge… Zwar bin ich mega verkühlt, doch bei dem schönen Wetter kann und will ich nicht daheim sitzen. Unten im Tal ist es noch angenehm warm, doch oben am Berg weht ein kräftiger Wind, gut dass wir bestens ausgerüstet sind.

Der Plan für den heutigen Tag: Mit der Gondel inkl. unserer Bikes auf die Seegrube, dort die Bikes absperren, weiter mit der Gondel auf’s Hafelekar, die Begehung des Ibker Klettersteigs, wieder zurück zur Seegrube und mit den Bikes dann den Nordketten Singletrail wieder hinunter…

Gesagt, getan.

Von der Bergstation der Hafelekarbahn sind es ca. 10 Gehminuten bis zum Einstieg des Klettersteigs. Dieser beginnt am Anfang mit einer kurzen, knackigen Passage, doch über die Stufen und somit für erfahrene Berggänger wie wir uns bezeichnen dürfen, kein Problem. Es geht flott voran, es ist fast nichts los, Anne und Patrik (die wir in der Gondel getroffen haben) sind hinter uns…

Am Gipfel des Kemacher (2480m) bleibt nur kurze Zeit zum verweilen, da der eisige Wind bläst und wir schnell weiter wollen. Zwar haben wir hinter dem Grat Schutz gefunden, doch in Bewegung ist es wärmer…

Hinunter zum Langen Sattel und zurück zur Seegrube, wo unsere Bikes warten…

Umziehen und weiter mit dem Bike. Nach dem ersten Abschnitt “Nordpark-Singletrail”, der als schwierigster Trail in ganz Europa gilt, machen wir einen Abstecher auf die Forststraße, um dann weiter unten in einen anderen Trail einzubiegen…

Hat Spass gemacht!