A good day with friends high above Innsbruck… I love to ski with my friends on a powder day đ




Melissa Presslaber *** adventure woman â certified ski mountaineering guide, ski instructor, ski coach, bike guide, Bachelor of Education
A good day with friends high above Innsbruck… I love to ski with my friends on a powder day đ




In der FrĂŒh klingelt das Telefon, ich bin gerade auf Heimatkurzbesuch in Osttirol. Ein Bekannter hat gehört ich sei im Lande und lĂ€dt mich ein sie zu begleiten. Why not. Sonst wĂ€re ich an diesem Tag alleine auf Tour gestartet…
Wir treffen uns im Matreier Tauernhaus. Es hatte Tage zuvor geschneit. Doch hier war der Wind sehr stark, na ja es geht ja um die nette Gesellschaft. Doch die Zwei sind eingefleischte Skitourengeher, dh mein gemĂŒtliches Gehtempo entspricht nicht deren Eiltempo. Nach eingehender Plauderei wird das Tempo erhöht, der Schritt wird schneller, der Wind stĂ€rker, die Leute mehr. Sie schon weit vorne, ich breche ab. Drehe um, entschuldige mich, aber ich habe keinen Bock auf Bruchharsch, wenn im SĂŒden ja noch Powder liegt. Und so fahre ich ab, mit dem Auto (oh welch Luxus) ins Defreggen, um ganz alleine Spuren im Schnee zu ziehen. Herrlich diese Ruhe, der Schnee super, hat sich ausgezahlt. Wieder hatte das BauchgefĂŒhl Recht đ
Another beautiful day outside…



Pretty cool to see some of the Zanier teamriders (including myself) hangin’ around in big size @ Obergurgl. The place I started skiing as a little child…

March 2016
Always a pleasure when most of the team members of the Fischer family gather and spend some quality time skiing together. Talking about the latest trends and material. Looking already forward to shred the new Ranger 17/18. Happy to be part of the team!
#weareyellow




Gemeinsam mit Irian Van Helfteren war ich am letzten Februar Wochenende im Rahmen des Junior Camps mit jungen Freeridern im GelĂ€nde von Lech/ZĂŒrs unterwegs. Wie immer eine Gaudi mit den Kids unterwegs zu sein!
Lawinensicherheitstraining & a bisl Powder haben wir auch noch gefunden – ein super Wochenende!
Gute Besserung an Kyle, der sich leider am ersten Tag verletzt hat…
…und wieder geht es Richtung AuĂerfern. Heutiges Ziel: Der Hochwannig. Gestern nachmittag/abend hatte es krĂ€ftig geschneit, somit sind wir höchstmotiviert. Ich hole Lea und Lorenzo bei Ihnen zuhause ab und wir fahren los. Die Wolken verziehen sich langsam, es sieht nach einem strahlend schönen Tag aus…
Angekommen in Biberwier blicken wir hoch in die Mieminger Kette. Na ja, nach viel Neuschnee sieht es hier nicht aus. Der Wind hat das seinige getan. Es ist kalt, oben blĂ€st der Wind. Wir fahren mit den Liften hoch, queren zum Anfellplatz. Leider muss ich feststellen, dass ich die falschen Felle eingepackt habe. Blöd, aber mei kann passieren. Nicht weiter schlimm, die anderen Felle kleben ja auch, sind halt nicht ganz so lang. FĂŒr das erste StĂŒck geht es gut, doch leider wird die Aufstiegsspur immer hĂ€rter und die Felle lösen sich vom Ski. Mit Kabelbinder versuche ich die Felle zu befestigen. Doch leider kleben sie nicht mehr, keine Chance. Lorenzo und Lea vermissen mich schon und kommen mir netterweise entgegen. Sorry, meine Lieben! Ich kann leider nicht weiter…

Es ist eine mystische Stimmung hier. Der Gipfel des Hochwannig mit seinen Rinnen sieht heute nicht einladend aus. Harte Unterlage und darĂŒber 5-10 cm Triebschnee. Perfekte Bedingungen sehen anders aus. Im Aufstieg linkerhand von uns – gefrorene Nassschneelawinen. Auf solchen Bedingungen skizufahren macht nicht wirklich Spass. Wir entscheiden wegen meiner Fellmisere umzudrehen und zum Auto zu fahren. Im Wald geht es teilweise sogar ĂŒberraschend gut. Na ja, nicht immer, aber meistens…

Was machen wir nun? Mehrere Möglichkeiten stehen zur Auswahl. Letztendlich entscheiden wir uns nach Lermoos zu den Grubigsteinbahnen zu fahren und die Gegend dort zu erkunden.


Es ist ein sonniger Tag, doch am Berg blĂ€st immer noch ein kalter Wind. Trotzdem finden wir noch eine lĂ€ssige Abfahrt. Es ist schön hier. Ruhig. Wir lassen uns auf ein kleines Abenteuer ein. Folgen einer Skitourenaufstiegsspur am Bach flussabwĂ€rts, die mit Steinen gespickt, aber groĂteils doch gut fahrbar ist. Na ja, fast đ

Am Ende werden wir an einer ForststraĂe ausgeworfen und marschieren ĂŒber die LandstraĂe zurĂŒck zum Auto. Was fĂŒr ein schöner Wandertag đ Bei frĂŒhlingshaften Bedingungen im Tal und Vogelgezwitscher genieĂen wir das vor uns liegende Panorama. Zugspitze, die Mieminger Berge. Beeindruckend. Den Nachmittag lassen wir bei Kaffee und Kuchen in Ibk ausklingen – danke Lea&Lorenzo, auch wenn unsere Erwartungen anders waren, es war trotzdem ein lĂ€ssiger Tag!
Es sind besondere Momente die man erlebt, wenn man in den Bergen unterwegs ist. NatĂŒrlich ist es schöner, diese zu teilen, jedoch manchmal ist es einfach so, dass entweder niemand Zeit hat oder es gibt andere GrĂŒnde. Jedenfalls gehe ich auch im Winter gerne mal allein auf Tour. Ich bin mir der alpinen Gefahren bewusst und ja, diese versucht man natĂŒrlich so gut wie möglich auszuschalten, aber das Restrisiko bleibt bestehen. Wichtig ist, die Ă€uĂeren Bedingungen richtig interpretieren zu können und auf sein BauchgefĂŒhl zu hören. AuĂerdem ist man allein viel bewusster unterwegs, nimmt alles intensiver wahr. NatĂŒrlich nur wenn man sich die Zeit dafĂŒr nimmt und nicht auf den Berg zwecks sportlicher Höchstleistungen im Rekordtempo hetzt…
Am Samstag war ich bereits auf der Seefelder Spitze und wusste ĂŒber die guten Bedingungen in den Rinnen und Karen im Karwendel Bescheid. Allerdings war da der Sonntag, der mit dem Regen leider alles zunichte gemacht hatte…
Ich starte Richtung Seefelder Spitze. Mich ĂŒberholt ein motivierter Skitourengeher und fragt mich, ob ich mit Schuppenski unterwegs bin… So was Ă€hnliches đ Ich teste die Fischer Profoils, eine Alternative zum Fell, das ĂŒberraschend gut bei Powder im Aufstieg funktioniert. Sie gleiten besser, sind leichter…



Jedes Mal bin ich aufs Neue fasziniert von der Schönheit des Karwendels. UnzĂ€hlige Möglichkeiten erwarten den Naturliebhaber. Kurz vor dem Gipfel begutachte ich meine Abfahrtsmöglichkeiten, schlieĂlich muss man hier Richtung Osten genau wissen, wo man abfĂ€hrt, da man ansonsten schnell in der Rue de la Sh… landen kann.
Ein weiterer Skitourengeher kommt auf den Gipfel. Ein Ă€lterer Mann, der sich nach den Abfahrtsmöglichkeiten hier erkundigt. Ich erklĂ€re ihm, dass es bei den aktuellen Bedingungen am besten ist, die Aufstiegsvariante zu nehmen. Er fragt, ob ich die Pleisenspitze kenne, denn eigentlich wollte er heute dort hin… Er packt seine sieben Sachen zusammen, wir verabschieden uns und ich warte bis er abfĂ€hrt, damit er mir nicht womöglich noch hinterher fĂ€hrt đ
Rundherum eine wunderschöne Aussicht, schneetechnisch gesehen nicht gerade einladend, denn am Sonntag sind in allen Expositionen unzÀhlige Nassschneelawinen abgegangen.

Die Sonne hat bereits gut in diese Exposition gebraten, somit wandert der wenige Neuschnee den es auf der harten Regenschicht trĂ€gt mit. Allerdings nicht weit. FĂŒr mich kein Problem, da ich mit dem kalkuliert hatte. Die Abfahrt ĂŒber die Rinne ist teilweise gut, einmal ĂŒber den harten Lawinenkegel drĂŒber und bis zur Rinne der UrsprungtĂŒrme querend. Ich bin ganz allein hier unterwegs, keine Menschenseele weit und breit. Die Vögel zwitschern und nur die ĂŒberfliegenden Flugzeuge erinnern daran, dass die Zivilisation nicht weit entfernt ist.
Ich steige die kontunierlich ca 40 Grad steile Rinne auf. So weit wie möglich mit Skiern, allerdings macht mir die Regenschicht, 5cm unter der Neuschneeschicht zu schaffen und ich entscheide besser die Rinne zu stapfen. Teilweise trĂ€gt der Harschdeckel extrem gut, doch je weiter ich mich nach oben arbeite, desto öfter bricht der Deckel und es wird immer schwieriger voran zu kommen. Ich wĂŒhle mich nach oben, doch ca 100hm unterhalb dem Ausstieg der Rinne entscheide ich, dass es keinen Sinn macht. Just in diesem Moment kommt mir ein Stein entgegen geflogen. Ein Zeichen? đ


Es sind herausfordernde Bedingungen bei der Abfahrt. Teils pulvrig , dann trifft man auf die harten SchneebĂ€lle. Trotzdem ein Juchzer, weil es einfach so ein schöner Tag ist đ

Im untersten Teil der Abfahrt kommt mir ein Tourengeher entgegen, der so in seiner eigenen Welt gefangen ist, dass er mich gar nicht wahr nimmt… Na ja, soll es geben đ
Unten im Talboden angekommen suche ich mir ein sonniges Platzerl, jausne etwas und blicke nochmal hinauf – lĂ€ssig woars! Herrlich!

Nun geht es schiebend weiter, es liegt gottseidank Schnee bis nach GieĂenbach. Von dort entweder per Bus oder Zug weiter. Der Zug fĂ€hrt mir vor der Nase weg. Bus fĂ€llt auch flach, der nĂ€chste wĂŒrde erst in 3 Stunden fahren. Autostoppen? Ginge auch, aber ich habe ja Zeit und so warte ich in der Sonne auf den nĂ€chsten Zug, mit dem ich bis nach Seefeld zurĂŒck fahre…

What a day!
SonntĂ€glicher “Vormittagsspaziergang” mit Vicky und Peter Veider im Valser Tal auf die Vennspitze. Wenig Schnee, die Schneedecke total durchfeuchtet vom Regen in der Nacht, windig im Gipfelbereich, super Oberschenkeltraining beim Bergab Fahren durch den bremsenden Schnee, lĂ€ssig woars đ



Home alone. Der Morgen prĂ€sentiert sich unerwartet gut. Eine leichte Schichtbewölkung, ich muss raus, mich zieht es nach Seefeld. War schon lange nicht mehr dort und möchte einen Blick ins Karwendel werfen… Am Grat Richtung Seefelder Spitze blĂ€st ein krĂ€ftiger, kalter Wind, ich bin allein unterwegs, es ist bitter kalt. Im Reither Kar beobachte ich eine Tourengruppe, auch Richtung Gamsgarten sind Leute unterwegs.

Die SchneeverhĂ€ltnisse in den Karen sehen gut aus. Die Ăberlegung Richtung Gamsgarten abzufahren verwerfe ich. Erstens ich bin allein unterwegs. Zweitens die Schneebedingungen sind in dieser Rinne hart aber herzlich und drittens ist der Wind so stark, dass die Einfahrt nicht gut einsichtig ist und die Bodensicht sehr diffus ist.
Allein am Berg im Winter unterwegs zu sein bedeutet viel wachsamer zu sein, auf sein BauchgefĂŒhl zu vertrauen und darauf zu hören. Manchmal auch umdrehen. Und ja, es ist wahr, in einer Gruppe ist man risikofreudiger unterwegs…
http://www.bergwelten.com/blog/lawinensicherheit-das-risiko-steigt-der-gruppe

“Mit der Mel erlebt man immer ein Abenteuer”… Wie Recht sie haben die MĂ€dels đ Gemeinsam mit Astrid und Linda starte ich Mittwoch Nachmittag wieder mal in Richtung Mieminger Kette. Da Linda noch eine Besprechung mit ihrem Prof hatte, verschiebt sich die Abfahrt von Ibk nach hinten. Auf der Hinfahrt nach Ehrwald bleiben wir in Biberwier stehen und begutachten unser Ziel fĂŒr morgen. Die SchwĂ€rzrinne. Sieht gut aus, oder?

Hundertprozent sicher bin ich nicht, ob sie durchgehend nach dem Abseiler befahrbar ist, aber wir hĂ€tten ja sonst ein Seil dabei… Also los geht’s… Es wird halb vier bis wir von der Bergstation der Ehrwalder Almbahn mit den Fellen losmarschieren…
Es ist ein schöner Kontrast, dieses winterliches Ambiente, denn in Innsbruck herrscht bereits FrĂŒhling…

Zwei Ă€ltere Damen kommen uns am Winterwanderweg entgegen und fragen uns erstaunt, wo wir denn um diese Uhrzeit noch hinwollen. Der Klassiker: “Aufpassen MĂ€dels, es ist gefĂ€hrlich da draussen, bla, bla, bla”… Aber sie meinen es nur gut. Ein reines Frauenteam ist immer noch die Ausnahme und erregt Aufsehen. Auch gut.


Unglaubliche Ruhe hier hinten. Seebenalm, Seebensee. Keine Menschenseele, wir ganz allein. Der Wind pfeift ĂŒber unseren Köpfen, so langsam beginnt es zu DĂ€mmern. In der Ferne sehen wir unser Ziel. Die Coburger HĂŒtte. Ăber den Sommerweg erreichen wir knapp vor Anbruch der Dunkelheit den Winterraum der Coburger HĂŒtte.
Es dauert bis der Ofen warm wird, doch dies tut der Stimmung keinen Abbruch. Keine Hektik, keine Eile, so lĂ€sst es sich leben…


DrauĂen pfeift der Wind, doch in der Nacht klart es auf und am frĂŒhen morgen ist es gottseidank windstill…
Mit einem krĂ€ftigen FrĂŒhstĂŒck (Spaghettinudeln und Brot mit Snickers – danke Anna…) starten wir in den neuen Tag…
Den Plan ĂŒber die Drachenscharte ins SchwĂ€rzkar aufzusteigen und abzufahren verwerfen wir. Es erscheint uns besser kurz abzufahren und direkt ins SchwĂ€rzkar aufzusteigen. SchlieĂlich muss Astrid um 17 Uhr beim OrthopĂ€den sein, da ist es uns doch lieber die Marienbergscharte Nord anzuvisieren. Das Spuren ist anstrengend, aber bei diesem Wetter ist es ein Privileg hier zu sein. Der Schnee prĂ€sentiert sich wechselhaft. Von leicht bis stark windverfrachtet ist alles dabei.


Von der Marienbergscharte hatte sich vor ein paar Tagen ein kleineres Schneebrett gelöst, somit ist der Trittschnee recht hart und erleichtert das Stapfen im Schnee. Linda spurt ab HÀlfte der Rinne.

Knapp unterhalb der Scharte (ca 5 m) entscheiden wir die Skier anzuschnallen und ĂŒber die Rinne abzufahren. Linda hatte beim Spuren groĂe Schneeschollen abgetreten und das Fortankommen erwies sich als schwierig. NatĂŒrlich hĂ€tten wir alle gerne von oben das Panorama genossen, aber es ist besser so.


Da ich den zeitlichen Termin von Astrid im Hinterkopf habe, fahren wir ab Richtung SchwĂ€rzkar und steigen die ca 100 hm zur SchwĂ€rzscharte hinauf. Als wir nochmals Richtung Marienberscharte blicken, sehen wir zwei MĂ€nner, die wohl dasselbe Ziel haben. Na ja liebe MĂ€nner, Pech gehabt, wir waren schneller đ Frauenpower, yeah!
Nun der spannende Teil. Wir befinden uns auf den Spuren von Reini Scherer. Seines Zeichens fast schon eine Kletter-, und Steilwandskifahrerlegende. Ohne ihn wĂ€re diese schöne Rinne nicht zugĂ€nglich. Zumindest nicht von oben. Er hat eine Abseilstelle von 2x 30m eingerichtet. Die hohen FelswĂ€nde links und rechts haben Dolomitenstyle. Sehr cool, wahnsinnig schön….



Mit Skiern am RĂŒcken und Skischuhen ist es immer wieder gewöhnungsbedĂŒrftig abzuseilen, doch wir kommen gut voran. An der 2. Abseilstelle ist der Fels zum stehen brĂŒchig, aber geht scho. Linda zuerst, Astrid hinterher, ich als Letzte. Das Seil hat nicht ganz bis in die Rinne gereicht, doch es gibt nochmals einen Absteilstand, die letzten 3m wird auch nochmal abgeseilt… Nun haben wir wieder Schnee unter den Beinen, ich fahre als Erste in die 600m lange Rinne ein.

Der Schnee ist wechselhaft. Teils lÀssiger Powder, dann wieder ein Harschdeckel. Die Oberschenkel brennen, an sicheren Haltepunkten warten wir zusammen.

Gut dass wir doch einige Zeit vor den MĂ€nnern unterwegs waren, denn von oben löst sich doch einiges an Schnee. Wenn die wĂŒssten, dass ihnen drei MĂ€dels die first Line geklaut haben… đ

Wir tauchen ein in die Nebelsuppe, fahren ĂŒber die Skipiste nach Biberwier ab und wie es der Zufall will, erreichen wir genau den Skibus, mit dem wir wieder zurĂŒck zum Ausgangsort der Talstation der Ehrwalder Almbahn gelangen… Die akademische Viertelstunde haben wir ausgereizt, jedoch schafft es Astrid doch noch fast rechtzeitig zum Doc in Ibk…
Fazit dieses Abenteuers: MEGA woars! Danke Astrid und Linda fĂŒrs dabei sein đ