Wie sehr ich doch die Tiroler Heimat liebe! Mit Freunden am Berg – noch schöner! Zwar stehen die Umzugskartons in der neuen Miederer Wohnung und warten darauf ausgepackt zu werden. Dennoch zieht es mich raus in die Natur… Aber Heimwerken ist nun mein zweites Hobby 😉
Trins – Blaser – Blaserhütte – Maria Waldrast – Mieders mit Lulu by Bike
Oberaudorf – Brünnsteinhaus – Brünnstein mit Teresa und Lulu by Bike
Kaisergebirge
Lulu und Teresa
am Brünnstein…
Inneralpbach – Farmkehralm – Großer Galtenberg mit Stefan, Waldi, Christoph, Jürgen by Bike
Nachdem mich nach meinem Schweiz Aufenthalt die Tiroler Heimat mit Schnee begrüßt und ich im September noch keine Muße für Schnee verspüre geht es spontan mit Sabrina und Johannes nach Finale/Ligurien zum Biken. Fünf Tage Sommer, Sonne, Meer, 30 Grad, Gelato, Pizza, Dolce Vita – herrlich!
Danke Sabrina & Johannes für die coole Zeit 🙂 Lässig woars!!!!
Und wieder ist der Sommer vorbei. Irgendwie viel zu schnell vergangen. Vor allem dieses Jahr durch das trübe Wetter. Regen, Regen, Regen. Zwar war es im Wallis vom Wetter her nicht viel besser, aber immerhin trockener im Vergleich zur Heimat Tirol. Bekanntlich nützt jammern nichts, deshalb: das Beste draus machen 🙂 Ich hoffe immer noch auf einen trockenen, stabilen Herbst! Aber das wird schon!
Das Wallis ist einfach ein Traum zum Biken! Von flowigen Trails über hochalpine Wege gibt es hier alles was das Bikerherz begehrt.
Da ich schon wieder über einen Monat im Verzug mit Schreiben bin, hier die Bike-Highlights vom August in Bildern:
Europaweg Zermatt-Täsch – my favourite Trail in der Region!
Visperterminen:
Stalden-Gspon-Visp mit Jobst, Petra, Eskil, Stine, Sebastian, Adam:
“Der heilige Gral” – Sierre – Crans Montana – Plaine Morte – Wildstrubel Hütte – Sion
über 3000 Höhenmeter Downhill vom Feinsten!
Gemeinsam mit Petra und Johannes verwirklichen wir heuer dieses Projekt, juhuuuu!
Wir starten gegen 9 Uhr in Sierre. Mit der Standseilbahn geht es hoch nach Crans Montana. Kurze Weiterfahrt mit dem Bike bevor es noch einmal gemütlich mit der Gondel bis auf 2200 m Seehöhe geht. Von dort geht die Schinderei nun los – 700 Höhenmeter Bike schieben. Ist ja nichts Neues 😉 Die Aussicht: GENIAL! Sogar der Mont Blanc leuchtet in der Ferne…
Angekommen auf Plaine Morte weht ein kalter Wind. Jedoch entschädigt das Panorama für die Kälte. Ein kurzes Intermezzo auf Plaine Morte auf knapp 3000 Metern und es geht weiter… Ein kurzes Stück gut fahrbarer Trail bevor wir das Bike schultern müssen und es Richtung Weißhornlücke tragen.
Ein kurzes Schneefeld ist zu überqueren bevor es auf einem technischen Trail weiter zur Wildstrubelhütte und dann weiter zum Rawilpass geht…
Wohlverdiente Pause mit Jause am Rawilpass und weiter geht es Richtung Lac de Tseuzier. Der Trailspass scheint nicht zu enden, das Panorama nach wie vor – genial!
Wir passieren einige knifflige Stellen wo es nicht sehr günstig wäre zu stürzen, aber no worries… Und plötzlich, nach mehr als 2500 Höhenmetern Downhill, siehe da – ein Tunnel mit Lichtschalter 🙂 Passen wir da durch?
Knapp aber doch 🙂 Es geht weiter. Wir erreichen die Weinberge. Rechts und links von uns die Reben und Suonen. Wow, echt schön am Wasserlauf entlang zu fahren. Und immer noch sind wir unterwegs. Es ist eine never ending Story… Gegen 18 Uhr erreichen wir aber dann doch Sion und den Bahnhof. Von dort geht es weiter nach Sierre und zurück zum Auto…
Fazit der Tour: GENIAL! Sicher das Highlight des Sommers! Danke an Petra und Jobst für den coolen Tag!!!! Super woars!!!!
Zermatt – Gornergrat – Europaweg – Täsch
Ich liebe es da oben 🙂 Aber es ist Zeit vom Wallis Abschied zu nehmen – bye, bye, schön wars wie immer!!!!
Ja, ja. Der Sommer 2014. Wird wohl in die Geschichtsbücher als regenreichster Sommer ever eingehen, oder? Trotzdem können wir uns glücklich schätzen an einem solch schönen Flecken Erde zu wohnen 🙂
Mitte Juli geht es wieder Richtung Westen. Zuerst zu Petra und Jobst nach Andermatt. Zwar steht wechselhaftes Wetter bevor, doch die paar Regentropfen können uns die Tage am Berg mit Bike nicht vermiesen… Und letztendlich war es doch viel besser als gemeldet…:-)
Nach zwei Tagen geht es weiter zum Lago Maggiore. Chillen am See und die nächste Biketour… Monte Tamaro – superschön!
Laut Wetterbericht soll es im Aostatal für die nächsten beiden Tage auch recht passabel sein. Petra hatte mir vom Banzai Trail erzählt, der in einer der letzten Ausgaben des Ride Magazins beschrieben war. Na dann, nichts wie hin und ausprobieren.
Über Umwege (zweimal falsch auf der Autobahn Nähe Mailand abgebogen) erreiche ich am Abend des 22. Juli Cogne im Aostatal.
Gran Paradiso
Ich schlage mein Zelt am Fuße des Gran Paradiso auf. Genauer gesagt am Camping Lo Stambecco. Sehr empfehlenswerter Campingplatz mit total netten Leuten!
Aussicht vom Campingplatz
Der nächste Tag beginnt mit strahlendem Sonnenschein. Die lange Tour beginnt. Insgesamt sind 31 km und 1400 Höhenmeter zu bewältigen. Die Serpentinen ziehen sich hoch, doch der Anstieg ist selten steil, dafür gehen die Höhenmeter auch nicht wirklich nach oben. Gegen Mittag ziehen bereits Gewitterwolken auf. Lieber Wetterbericht, so war das aber nicht geplant ;-)…
Die letzten 300 Höhenmeter zum Passo Invergneux auf 2902 m heißt es das Bike schieben und tragen. Endlich. Geschafft. Rechtzeitig als ich den Pass erreiche beginnt es zu regnen. Na bravo 😉
die letzten Meter vor dem Pass..
So wird es nichts mit Gipfeljause, denn der Wind bläst und es ist kalt. Ich mache mich abfahrtsbereit und das Trailvergnügen beginnt.
Einige Schneefelder sind kurz zu queren, doch dann gibt es keinerlei Schwierigkeiten.
Ich erreiche ein verlassenes Almendorf und beschließe wegen des immer stärker werdenden Regens unterzustehen. Gute Idee…
Nach einer halben Stunde warten, lässt der Regen etwas nach und es nieselt nur mehr. Also beschließe ich weiter zu fahren. Hier oben ist keine Menschenseele unterwegs. Nur ein Hirte kommt mir weiter unten im Tal entgegen. Der Trail wird zu Recht als einer der flowigsten in den Alpen bezeichnet. Nach 1400 hm Trailvergnügen erreiche ich klitschnass aber happy wieder den Ausgangsort Cogne. Juhuuu, geschafft! Scheeeee woars!
Leider hört es nicht auf zu regnen. Am nächsten Tag fahre ich dann weiter ins Wallis, wo ich für die nächsten Wochen beheimatet sein werde…
16. Juli 2014
Es ist die erste richtige Berg-Biketour seit meiner Knieathroskopie vor einem Monat. Zwar spüre ich noch das Knie ab und zu, doch dies hindert mich nicht daran wieder in die Berge zu gehen.
Bergluft einatmen, die Landschaft, das Panorama genießen. Es ist ein kleiner Sieg. Ich bin zufrieden, happy und das Abfahrtsvergnügen war ein absolutes Hightlight 🙂
Gemeinsam mit meinen Freundinnen Teresa und Verena ist das Auto voll bepackt und es geht auf zur Outdoor Messe nach Friedrichshafen. Dort habe ich mit meinem Bekleidungspartner BERGANS ein längeres Gespräch über die Aufnahme ins internationale Team und die weitere Zusammenarbeit. Wie sich dieses entwickelt weiß ich leider erst im Herbst, aber ich bin guter Dinge…
Die Outdoor Messe ist im Gegensatz zur Ispo die entspannte Version im Sportbusiness. Man trifft sich, tauscht sich aus, redet über zukünftige Projekte… Verrückt, dass wir Sportler bereits ein Jahr vorausplanen müssen, um Budget für Projekte zu erhalten… That’s the way it is…
Die legendäre OUTDOOR Party findet auch bei heftigen Regenschauern statt. Lustig so viele bekannte Gesichter zu treffen…
Wir bleiben noch einen weiteren Tag im Westen. Allerdings verbringen wir diesen Tag draußen und nicht auf der Messe. Unsere Bikes sollen ja nicht umsonst mitgekommen sein. Die Umrundung des Bodensees wäre schon mal lässig, aber wir wollen es ja nicht übertreiben. Sind doch auf Urlaub hier…
Wenn wir schon hier in Germany sind, dann müssen wir ja fast das Fußball-WM-Finale ansehen… Und so herrscht an diesem Abend Ausnahmezustand wie ich es noch nie erlebt habe… Die Deitschn haben gewonnen…
Bei strömendem Regen geht es gegen Mitternacht wieder nach Hause in die Tiroler Heimat… Home sweet home…
Zwei Wochen nach der OP fühle ich mich zwar noch nicht super fit, aber ich möchte wieder in die Berge. Das OK von Dr. Hoser habe ich, dass ich auch bereits wieder längere Mountainbiketouren fahren kann. Und so geht es gemeinsam mit Dani für zwei Tage ins Karwendel…
Dani ist noch nie die klassische Karwendeltour (Scharnitz – Pertisau) gefahren und so visieren wir diese an. Bei mir ist noch nicht an zu viele Höhenmeter an einem Tag zu denken, also teilen wir die Strecke auf zwei Tage auf. Am Freitag nachmittag fahren wir mit dem Zug von Innsbruck nach Scharnitz und pedalieren dann weiter bis zum Karwendelhaus. Dort übernachten wir im Lager und freuen uns auf den nächsten Tag…
Der neue Tag verspricht schönstes Wetter und heiße Temperaturen. Das Karwendel in seiner schönsten Pracht – eine wunderschöne Umgebung!
Vom Karwendelhaus geht es nach kurzem Anstieg gleich über einen netten Trail bergab bis wir kurz vor dem kleinen Ahornboden wieder ausgespuckt werden…
Weiter geht es über die Forststraße und Trail ins Risstal, weiter über den Plumssattel bis nach Pertisau an den Achensee. Der obligatorische Sprung ins Wasser zur Abkühlung darf natürlich nicht fehlen. Gemeinsam mit Freunden genießen wir einen gemütlichen Nachmittag am See bevor es am Abend wieder mit dem Zug von Jenbach nach Innsbruck retour geht…
Verletzt… Schon wieder. Verletzungen passieren, leider. Aber ich finde man lernt als Sportler damit umzugehen. Zumindest habe ich über die Jahre gelernt, immer wieder aufzustehen, mich neu zu motivieren und mich intensiv mit meinem Körper auseinanderzusetzen. So hat etwas negatives auch immer etwas positives. Und ich glaube fest daran, dass alles im Leben seinen Sinn hat…
Mir war bewusst, dass ich um eine Operation nicht drum herum kommen würde. Und so war es auch. Nach der Diagnose von Dr. Hoser/Sportsclinic Austria, kam ich zwei Tage später im Sanatorium Hochrum unters Messer. Vollnarkose – Knieathroskopie. Operation Nummer 6 an meinem Knie. Das arme Knie hat mittlerweile schon viel mitgemacht…
Doch ich hatte Glück im Unglück. 2/3 vom Außenmeniskus wurden entfernt, der Knorpel wurde geglättet, das kaputte vordere Kreuzband wurde so belassen wie es war und so konnte ich bereits einen Tag später mit dem Auto nach Hause fahren. Diesmal keine Krücken, gleich von Tag 1 an Vollbelastung, am 6. Tag war ich bereits am Rennrad unterwegs…
Back on track… Tage nach der OP…
Mein Dank gilt an dieser Stelle an Dr. Hoser für die schnelle Abwicklung von Diagnose zu OP und an my friend & personal physio Claudia Mareck – DANKEEEEE!!!!
OMG! Ich bin schon über einen Monat im Blog-Schreibe-Verzug, aber habe es einfach genossen mal nicht soooo viel vor dem Compi zu sitzen 😉
In diesem Monat ist viel passiert…
31. Mai 2014
Ich war mit meinen Freunden Melli und Manni bei der Bergankunft des Giro d’Italia am Monte Zoncolan und bin selbst die 1200 Höhenmeter, allerdings auf der Ostseite mit dem Rennrad hochgestrampelt. “Diese 13,5 km lange Passstraße gilt gegenüber der Westauffahrt (wo die Giro d’Italia Männer hochstrampelten) als deutlich einfacher. Bei diesem Anstieg sind bei einer Durchschnittssteigung von 9 % 1200 Höhenmeter zu absolvieren. Zu Beginn der Steigung wechseln sich flache Stücke und steilere Rampen ab. Jedoch stellen besonders die letzten 3,5 km vor dem Gipfel eine Herausforderung dar. Hier müssen durchschnittlich 13 %, maximal jedoch 23 % Steigung, bezwungen werden.” (Infos aus dem gscheiten Wikipedia..)
Allerdings – es war steil, vor allem als erste lange Rennradtour (Start und Ziel in Tolmezzo/gesamt 60km/1200hm), aber Pizza und Gelati am Abend in Tolmezzo haben uns für die Strapazen entschädigt.
Mel&Melli – passend zum Giro in der Farbe Pink 😉
Massen an Zuschauern bei der Bergankunft des Giro d’Italia
Noch sehr viel Schnee im Süden…
1. und 2. Juni 2014
Kurzbesuch in der Heimat. Family und biken in den Lienzer Dolomiten…
Selfie vor den Lienzer Dolomiten…
3. Juni 2014
Jährlicher Zanier-Teamrider-Treff in Lienz. Input und Feedback an die Firma von uns Fahrern. Wie immer ein produktiver Tag mit Ausklang bei gemütlichem Essen beim Kirchenwirt. Vielen lieben Dank an die gesamte Firma Zanier für die Unterstützung, allen voraus Markus Zanier! Merci!
Fachsimpelei in der Zanier Zentrale
3. bis 6. Juni 2014
Pia ist in der Zwischenzeit in Lienz angekommen. Es geht weiter Richtung Slowenien. Die Bikes sind gepackt und wir sind motiviert neue Trails zu entdecken, Land und Leute kennenzulernen.
Über das Gailtal geht es weiter nach Tarvis bis nach Bovec. Der Triglav Nationalpark begrüsst uns an der Grenze Italien/Slowenien und wir sind begeistert von dem Ausblick der sich uns bietet.
Mangart 2677m
In Bovec suchen wir zunächst die Touristeninfo auf, da ein kalter Wind bläst und wir nur die Sommerschlafsäcke mit dabei haben. An Camping mag ich heute nicht denken, denn im Winter habe ich genug gefroren 😉
Stattdessen gibt es üppige slowenische Hausmannskost, wo wir uns die Bäuche vollschlagen. Später geht es dann zu unserer Unterkunft – Haus Jager. Es wird auch Deutsch gesprochen, so gibt es mit unserem Beherbergungswirt keinerlei Verständigungsprobleme. Er ist sehr nett und zuvorkommend…
4. Juni 2014
Eine lange Biketour steht auf dem Programm. Monte Matajur, 1641m. Wir wechseln auf die italienische Seite und starten in San Pietro. 1500 hm bergauf, größtenteils über Asphalt, nur die letzten 300 Höhenmeter heißt es das Bike schieben bzw. tragen. Doch die Strapazen haben sich auch heute gelohnt. Der Ausblick vom Matajur Gipfel ist genial. Blick auf die Julischen Alpen und Fernsicht bis ans Meer. Wow!
weit, weit weg…
Julische Alpen…
wer sein Bike liebt… der schiebt…
oder trägt…
Geschafft…
Schön ist es hier…
Slowenisch-italienisches Gipfelkreuz…
Mel und Pia…
Nun stehen uns 1500 Höhenmeter Trailspass bevor. Mehr oder weniger. Schöner Flowtrail mit einigen kniffligen Passagen, großteils jedoch gut zu fahren.
Pia…
Pia…
Mel…
was für eine Aussicht…
Leider wird der Fahrspass bei mir getrübt, denn ein dicker Ast fliegt mir ins Schaltwerk und verbiegt mir dieses. Ahhhhh, keine Chance dieses zu reparieren 😦 Na ja, es geht weiter. Nur kann ich nicht mehr treten. Aber es geht eh bergab. Na ja. Auch wieder mehr oder weniger 😉 Nach einem anstrengenden Tag erreichen wir glücklich unseren Ausgangspunkt in San Pietro.
Da mein Bike “out of Order” ist, entscheiden wir uns ans Meer zu fahren. Ist ja nicht weit 😉 2 Stunden später sitzen wir auf dem Balkon eines netten Hotels nahe Triest und genießen den Blick ans Meer. Auch schön…
5. Juni 2014
Sightseeing am Vormittag in Triest, nachmittags chillen am Meer, abends am Camping Platz zurück in Bovec. Langweilig? Nein, nie 🙂
meine Luxusjacht 😉
Miss Sunshine…
Bella italia…
Wir treffen Igor, den Besitzer der Kajakschule und des Prijon Sportshops. http://www.prijon-sportcenter.si Auf Empfehlung von unseren Kajakfreunden Olli und Ingrid sind wir hier gelandet. Gemütliche Atmosphäre, alles super hier! Wir freuen uns auf den morgigen Tag. Kajaken auf der Soca…
Die Soca – wohl der schönste Fluss den ich je gesehen habe! Smaraggrünes Wasser – wunderschön!
6. Juni 2014
10 Uhr. Treffen mit unserem Kajaklehrer, kurze Einführung in die Materie. Für mich ist es das erste Mal im Kajak, Pia hingegen war schon ein paar Mal am Kajak unterwegs. Als absolute Nicht-Wassersportlerin freue ich mich trotzdem darauf, eine neue Sportart kennenzulernen.
Die ersten Paddelversuche im Wasser und sämtliche Übungen funktionieren gut, es macht Spass! Bis zu dem Zeitpunkt wo mir ein kleines Missgeschick passiert. Bei der Flussüberquerung mache ich einen Paddelschlag in die falsche Richtung und schwupps bin ich unter Wasser. Hilfe! Sh…! Zwar weiß ich wo sich die “Reißleine” für die Spritzdecke befindet, doch ich komme nicht hin. Durch das wilde Strampeln gegen die Spritzdecke komme ich aber gottseidank aus dem Kajak und atme wieder Frischluft ein. Sekunden unter Wasser können seeeehr lang sein. Beim Herausschwimmen aus dem Fluss dann nochmal Pech. Durch den Kraulbeinschlag zwickt es mir den Meniskus ein. Oh nein! Zwar ist mir dies schon öfters passiert, jedoch habe ich diesmal keine Chance den Außenmeniskus wieder an Ort und Stelle zu bringen. Weder das Ziehen von Pia, noch die Behandlung später bei Melli (befreundete Physiotherapeutin) und tags darauf die Behandlung von Claudsch (ebenfalls befreundete Physio) helfen. Es wird eine schmerzhafte Fahrt zurück in die Heimat, trotzdem Slowenien wir kommen wieder!!!! Schön wars!!!!