Mit Andi auf die Magdeburger Hütte, mit Hanna aufn Stanser Niederleger, mit Pia am Achensee…
Unterwegs auf den heimischen Trails, mei scheeee…
Author: meltirol
Road trippin’ Lago di Como
Ist schon wieder ein Weilchen her… War ein genialer Roadtrip mit meinen zwei Buddies Andi und Paul zum Biken am Comer See. Ich lasse die Bilder für sich sprechen…
Danke Jungs, es war a riesige Gaudi!
Hochfeiler Nordwand Solo
Es gehört eine Portion Mut, viel Erfahrung, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und eine sehr gute Selbsteinschätzung dazu, um alleine in die Berge aufzubrechen. Besonders wenn man sich anspruchsvolle Ziele sucht. Passieren kann immer etwas, denn die Berge haben ihre eigenen Gesetze. Dessen bin ich mir bewusst. Trotzdem breche ich manchmal gerne alleine auf. Dann bin ich zu hundert Prozent auf mich alleine gestellt. Tourenplanung, Einschätzen der Schneeverhältnisse, Wetter, etc. Die Entscheidungsfindung liegt ganz bei mir. Vielleicht ist dies der Reiz. Oder einfach nur das noch intensivere Bergerlebnis…
Dienstag 20. Mai 2014
Mit dem Auto geht’s gemütlich von Innsbruck nach Stein und weiter entlang der Pfitscherjoch Strasse bis zur Kehre 3. Dort lasse ich mein Auto stehen, packe meine Sachen und marschiere los Richtung Günther-Messner Biwak.

Bin doch etwas verwundert dass gar kein Auto hier parkt? Bin ich wirklich ganz allein? Mit Sack und Pack wandere ich ca eine Stunde taleinwärts bis ich nach Bachdurchquerung und Turnschuhdepot endlich mit Fellen weitermarschieren kann. Die heavy load am Rücken (Rucksack, Ski, Skischuhe, etc) ist immer hardcore, umso angenehmer geht es nun voran. Bis auf ein paar Murmeltiere ist hier keine Menschenseele unterwegs.
Die Biwakschachtel unterhalb der eindrucksvollen Hochferner-Nordwand ist bereits erkennbar. Nur noch wenige Höhenmeter und ich hab mein heutiges Zuhause erreicht.
Gegen 19.30 Uhr bin ich am Biwak. Niemand da. Die Biwakschachtel ganz für mich allein. Herrlich. Kein Trubel, kein Gedränge, kein Lärm. Seelenruhig kann ich meine Jause verköstigen und im Hüttenbuch lesen…
Den Wecker stelle ich auf 4 Uhr, damit ich spätestens um 5 Uhr starten kann. Durch die Tageserwärmung möchte ich keinesfalls zu spät dran sein. Ich hülle mich mit 4 Decken ein, schließlich ist ja niemand anderer da. Somit gibt es keine schnarchenden Menschen die nerven.
Gegen 9 Uhr lege ich mich schlafen. Plötzlich höre ich Geräusche. Es sind Stimmen. Aus ist es mit der Ruhe. 2 junge Bergsteiger leisten mir nun Gesellschaft. Sie möchten morgen die Hochferner Nordwand machen. Zu Fuß, ohne Ski. Nette Jungs mit denen ich mich gut unterhalte. Nachdem sie noch etwas gekocht und gegessen haben wird es wieder ruhig und wir legen uns alle hin. Wenigstens ist es nicht kalt im Biwak. Aber schlafen kann ich trotzdem nicht. Der Polster ist steinhart. Na ja, so döse ich dahin. Plötzlich höre ich wieder Stimmen von draußen. Um diese Uhrzeit? Gegen 23 Uhr kommen nochmals 3 Personen hinzu. Hääää??? Die zwiderne Kathl hält wohl nichts von Rücksichtnahme auf andere Personen. Es wird fotografiert und gelacht im Biwak und natürlich sind wir nun alle wieder wach. Wenigstens meine Decken kann ich behalten. Entspannten Schlaf finde ich keinen…
Mittwoch 21. Mai 2014
Gegen 4 Uhr dann die Erlösung. Der Wecker klingelt. Ich esse entspannt mein Frühstück während die zwiderne Kathl schon wieder laut und gescheit herum redet und den ganzen Platz blockiert. So eine unsympathische Bergsteigerin habe ich wirklich noch nie “kennen” gelernt 😉 Vielleicht ist sie auch nur unentspannt. Wer weiß…
Kurz vor 5 Uhr geht es dann vom Biwak Richtung Griesscharte (2810m). Die Drei sind vor mir unterwegs. Auch gut dann bleibt mir die Spurarbeit erspart. Wobei dies heute kein Problem ist. Nur der Nebel bereitet mir ein klein wenig Sorgen. Jedoch nur kurz, denn er lichtet sich sobald ich Richtung Rötkees abfahre.
Wunderschöner Sonnenaufgang Richtung Zillertaler Alpen. Die Drei sind immer noch vor mir aber in Sichtweite.
Es folgt bei den Dreien ein kurzer Abstieg durch eine Rinne. Der Schnee ist recht durchweicht und die arme Kathl bleibt mit einem Bein hängen. Nach Gejammer und Trara kann sie sich dann doch selbst befreien. Mit ihrem Partner beginnt eine unmögliche Diskussion. Sie ist mit der Situation eindeutig überfordert. Eigentlich bin ich ja alleine unterwegs, aber ich finde es sehr interessant was hier alles passiert. Der Tiroler Kollege schmunzelt nur über die Ereignisse. Wir unterhalten uns ein wenig und gehen dann weiter.
Bis zum Bergschrund lässt es sich bestens mit Tourenskiern gehen. Einziges Problem sind die nassen Felle die Kiloweise Schnee anstollen und so irgendwann ein Weitergehen nicht mehr zulassen. Ich baue mir einen Standplatz und lasse die anderen Männer vorbei. Und wer genau macht sich oberhalb von mir breit? Ohne Rücksicht auf mich? Richtig, die zwiderne Kathl 😉 Insgesamt sind es nun 3x 3 Seilschaften. Also recht viel los für einen Werktag. Nach den zwei Dreier Männerseilschaften reihe ich mich ein. Das erste Drittel der Wand verläuft gut und ich bin froh um die Trittspuren. Von oben kommen nun die ersten drei Tourengeher auf Skiern. Ich bin wirklich die Einzige die die breiten, schweren Latten den Berg hochträgt. Dafür ist mir Abfahrtsspaß garantiert und ich bevorzuge es einfach einen stabilen Ski unter meinen Füßen zu haben.
Es slufft ganz schön von oben und ich versuche aus der “Bahn” zu gehen. Zu spät. Von oben höre ich noch „Achtung“ und wusch prasselt mir ein heftiger „Sluffwasserfall“ auf den Kopf. Ich habe keine Chance, die Kraft des Schnees ist unbändig. Intuitiv halte ich mich am Pickel fest. Gottseidank kann ich mich daran klammern und werde nicht die Wand hinunter gespült. Meine Sonnenbrille (1 Monat alt, ausgerechnet in weiß) hat die Dusche leider nicht überlebt. Weg war sie. Nie wieder gesehen.
Der Tiroler Bergkamerad übernimmt nun die Spurarbeit (danke dafür), denn es ist alles weggeschwappt. Weniger die Anstrengung, aber der fehlende Schlaf zerren an meiner Leistungsfähigkeit. Schritt für Schritt geht es dennoch bergwärts.
Endlich. Geschafft. Ausstieg aus der Wand. Nun sind die drei Zillertaler abfahrtsbereit und ich sehe ihnen zu wie sie die ersten Schwünge doch eher zaghaft abrutschen, später dann aber die Abfahrt genießen. Die Eiswand gehört mit einer Steilheit von 55-60 Grad (im obersten Teil) zu den steilsten der Ostalpen. Zwar ist sie nicht so lang (360hm) aber dafür knackig.
Weiter geht es über den Grat zum Gipfelkreuz des Hochfeilers auf 3509m. Juhu! Happy!

Auch die drei Weggefährten kommen hoch und wir beglückwünschen uns zum Gipfelsieg. Zwei davon können es gar nicht glauben, dass ich ganz alleine unterwegs bin. Ist auch nicht zum Nachmachen;-) Erstens macht es mit dem richtigen Bergpartner einfach mehr Spass und zweitens ist man einfach nie vor alpinen Gefahren gefeit.
Kurzes Gipfelfoto und Verabschiedung, denn die Drei fahren Richtung Hochfeiler Hütte ab.

Ich steige den Grat wieder ab (ca 10min), esse ein Snickers und mache mich bereit zur Abfahrt. Es ist 10.30 Uhr. Die Verhältnisse in der Wand sind wirklich gut. Ungefähr 10 cm Neuschnee, darunter ist es hart und wechselhaft. Es slufft mit, aber nicht schlimm und so bin ich bald unten im Gletscherbecken. Den Versuch meine Brille zu finden scheitert innerhalb von einer Minute. Keine Chance. Na ja. Pech gehabt.
Ich fahre ab über das Rötkees und muss dann leider noch die 150 Höhenmeter bis zur Grießscharte hochstapfen. Die Sonne knallt herunter. Es ist wahnsinnig warm. Kleine Nassschneerutscher finden langsam den Weg ins Tal und ich bin heilfroh, dass ich endlich die Scharte erreiche. Nun geht es nur mehr hinunter. Vorbei am Günther-Messner Biwak bis zu meinem Schuhdepot. Diese packe ich ein und entschließe mich dem Bachverlauf zu folgen. Es liegt teilweise (nicht durchgängig, aber fast) noch genügend Altschnee, dass dies auf alle Fälle besser ist als das gesamte Material am Buckel wieder hinunter zu tragen. Da ich beim Aufwärts gehen bereits diese Abfahrtsvariante in Erwägung gezogen hatte, versuche ich es einfach. Über Stock und Stein, kaputte Bäume, alte Schneefelder geht es nun am Altschnee nahe dem Bach entlang.
Die letzten 15 min muss ich tragen und latsche durch den Dreck. Egal, das war mein letzter Ausritt im Schnee. That was it! Es war ein sensationeller Winter, ich bin super happy dass ich verletzungsfrei durch den Winter gekommen bin und dankbar dafür dass ich gesund bin!
Bilder Fletschhorn Mission
Danke an Fotograf Sebastian Marko für die sensationellen Bilder vom Fletschhorn! Hier der Link von der französischen Website wo die Bilder veröffentlich wurden:
Film-Mission Fletschhorn Nordwand Solo
Filmen für Shades of Winter
Zur Vorgeschichte. Im Herbst/Anfang Winter 2013 wurde ich von meiner langjährigen Wegbegleiterin, Teammanagerin bei Fischer und Freundin Sandra Lahnsteiner gefragt, ob ich Interesse hätte, in ihrem neuen Film “Shades of Winter 2”, eine der Hauptprotagonistinnen für das Skihochalpin-Segment zu sein. Ich sagte zu und mit Nadine Wallner, mittlerweile zweimalige Gewinnerin der Freerideworldtour und erfahrene Skialpinistin, war die perfekte Partnerin gefunden. Die Matterhorn Ostwand mit Skiern hatte es uns angetan, doch erstens kommt es meist anders und zweitens wie man denkt…
Nadine verletzte sich leider schwer im April beim Filmen in Alaska (Schien-, und Wadenbeinbruch) und somit war sie leider out of order. Da das gesamte Filmprojekt auch von Völkl unterstützt wird, war klar, dass meine Bergpartnerin für dieses Projekt in der Völkl-Familie bleibt. So war Christina Lustenberger im Gespräch. Wir kommunizierten fleißig online, tauschten Ideen über verschiedene Möglichkeiten aus und verstanden uns gut. Jedoch für eine solche Aktion mit einem Menschen am Berg unterwegs sein den man überhaupt nicht kennt? Wo man keine Ahnung hat wie ihre Fähigkeiten am Berg wirklich sind? Nur weil sie eine gesponserte Athletin ist, muss dies noch lange nichts bedeuten. In der Freeride Szene gibt es genügend Selbstvermarktungsgenies deren Mundwerk viel größer ist, als deren Fähigkeiten am Berg…
Und wieder kam es anders. Das Film-Team bestehend aus Sandra Lahnsteiner, Mathias Bergmann und Mario Feil hatte auf meinen Alternativvorschlag “Befahrung der Fletschhorn Nordwand” positiv reagiert und nun stand der Plan. Dienstag Besichtigung Fletschhorn, Mittwoch nach Chamonix, Donnerstag mit Lusti treffen, Freitag/Samstag filmen.
Das war der Plan. Dann kam es wieder anders. Am Dienstag eine Email von Lusti. Sie ist vom Fahrrad gefallen, Gehirnerschütterung, kommt nicht. Dann die Frage von Sandra. Allein oder abblasen? Nach kurzer Überlegung, vor allem aber nach der intensiven Vorbereitungsarbeit alles abblasen? Nein. Ich gehe alleine.
Montag 5. Mai 2014
Vom gemeinsamen Bergabenteuer am Cima di Rosso mit Liz fahre ich weiter Richtung Simplonpass. Am Splügenpass liegt noch meterhoch Schnee. Meine grobe Google Maps Straßenbeschreibung bringt mich bis nach Locarno. Und dann? Simplonpass ist nirgendwo angeschrieben. Man sollte wissen, dass man nach “Sempione” Ausschau halten muss 😉
An einer Tankstelle erfrage ich bei der netten Dame hinter der Kassa den Weg. Natürlich spricht sie nur italienisch, doch ein paar Brocken kann ich ja noch… Sie muss ihren Freund anrufen, denn auch sie weiß nicht genau wo ich hin muss. Geht dann doch. In der Dunkelheit erreiche ich den Simplonpass. Eine Militärübung am nahegelegenen Militärstützpunkt unterhalb des Passes erhellt den Himmel. Schräg und schön zugleich. Ich übernachte im Auto. Am nächsten Morgen ist das Fletschhorn noch in Wolken gehüllt. Ich habe Glück. Der Nebel lichtet sich. Die Wand kommt zum Vorschein. Sieht gut aus von der Ferne.

Das Team wird upgedated. Die Cineflexx Kamera ist bestellt. Filmaktion Freitag/Samstag. Aufgrund des wechselhaften Wetters ist der last Call ob JA oder NEIN für Donnerstag vormittag vorgesehen. Der Druck auf alle steigt. Vor allem weil hinter diesem Projekt sehr viel Geld steckt. Dessen bin ich mir bewusst.
Ich fahre nach Zermatt. Will mir vor Ort die Verhältnisse am Matterhorn ansehen. Gut. Nun kann ich mit der Gewissheit leben, dass es heuer keine Befahrung der Ostwand gibt. Einfach zu wenig Schnee in der Wand.
Checke bei Rosi in Herbriggen ein. Dort wo ich den Sommer über wieder arbeiten werde. Das Telefon glüht. Mit Sandra bin ich in engem Kontakt über die Verhältnisse. Ich bin müde.
Mittwoch 7. Mai 2014
Schlechtwettertag im Wallis. Es regnet. Schneefallgrenze auf 3200m. Nachdem feststeht dass Lusti nicht kommen wird, wird es statt Chamonix der Lago Maggiore. Wasser statt Berg für einen Tag. Auch gut.

Sehr empfehlenswerte Jugendherberge für den kleinen Geldbeutel in Verbania. Alte Villa mit Blick auf See. Lage etwas außerhalb des Zentrums, ca 10 Gehminuten ins Zentrum.
Donnerstag 8. Mai 2014
Lago Maggiore – Simplonpass. Diese Strecke kenne ich mittlerweile recht gut. In Egga, dem Ausgangspunkt für die Tour halte ich, blicke mit dem Fernglas in die Wand, sieht immer noch gut aus. Zwar nicht mehr so gut wie am Dienstag, aber immer noch in Ordnung. Es befinden sich zwei alte Spuren im Face. Oben weht ein kalter Wind. Um 10 Uhr ein Telefonat mit Kameramann Mathias Bergmann – GO!
Da das Team erst spät am Abend ankommen wird, entscheide ich mich wieder zurück an den Lago Maggiore zu fahren. Die 45 Autominuten und das Dolce Vita sind es mir Wert. Sonne tanken, am See sitzen, Pizza und Gelati essen, relaxen, lesen. So tanke ich Energie für die große Mission.
Gegen Abend fahre ich dann nach Raron/Wallis. Nahe der Helibase übernachten wir im Rarnerhof. Auch sehr zu empfehlen! Mathias, Sandra und Gernot kommen erst spät in der Nacht an…
Freitag 9. Mai 2014
Gemeinsames Frühstück, Zusammenkunft mit Bergführer Thomas Odermatt (zuständig für die Sicherheit am Berg vom Kamerateam), Fahrt zur Helibase der Air Zermatt in Raron, Klärung letzte Details, Weiterfahrt über den Simplonpass nach Egga.

1400 Höhenmeter bis zum Fletschhornbiwak. Je höher wir kommen, desto stärker bläst der Wind. Sandra, Gernot und Mathias haben sehr schweres Gepäck am Rücken. Kamerastativ, Akkus, Essen, etc…
Nach ca. 5 Stunden inkl. kurzer Filmstopps erreichen wir das Biwak. Leider sind wir nicht die Einzigen. Insgesamt sind 7 weitere Bergsteiger im Biwak. Wir sind 5 Personen. Das Biwak bietet auf 10qm² Unterkunft für 9 Personen. Die Rechnung geht nicht auf. Eine Entscheidung muss her. Sandra ist total aufgelöst, schließlich war sie noch nie auf einem Biwak, wollte bei der morgigen Filmaktion hautnah dabei sein. Wir können sie überzeugen nicht aufzugeben, stattdessen mit Bergführer Thomas und Freund Gernot zurück ins Tal zu fahren und das Geschehen von der Ferne mit dem Fernglas zu beobachten. Eine Biwakschachtel ist kein Hotel. Man kann nicht vorreservieren, muss sich mit den Gegebenheiten arrangieren. Die Berge sind für uns alle da. Manchmal muss man eben Kompromisse eingehen.
Gemeinsam mit Mathias belege ich die letzten zwei Plätze im Biwak. Bis sich die Anderen in die Kojen legen dauert es noch ein wenig. Draußen pfeift der Wind, es ist sehr kalt. Schnee schmelzen, etwas Warmes kochen und dann in voller Montur in die Koje. Irgendwann in der Nacht fällt mir ein, dass mein LVS-Gerät noch eingeschalten ist-ich schalte es aus 😉 Wenigstens sind genügend Decken vorhanden und somit ist es im Biwak halbwegs warm. Draußen bläst fast orkanartig der Wind, zwei Männer schnarchen, irgendwann schreit jemand in der Nacht laut auf, ich bringe kein Auge zu. Zu laut ist der Wind und das Schnarchen der Männer. Wäre das Biwak nicht mit Drahtseilen fixiert, ich hätte glauben können, das Biwak fliegt davon…
Samstag 10. Mai 2014
4 Uhr morgens. Die ersten Bergsteiger beginnen sich fertig zu machen. Ich habe kein Auge zubekommen. Draußen bläst noch immer sehr stark der Wind. Gegen 5 Uhr starten die ersten 3. Dann später Vater und Tochter Richtung Sengchuppe, gegen 6.30 Uhr die zwei Frenchies. Zu Sonnenaufgang fliegt das erste Mal der Helikopter mit der Cineflexx Kamera. Der Wind lässt nach. Es sieht gut aus.
Gegen 8 Uhr quere ich mit Mathias den Rossbodengletscher. Nun bleibt Mathias zurück. Filmt vom Gletscherbecken aus. Ich bin jetzt alleine unterwegs. Die ersten 150 hm ist es mir noch möglich mit Fellen zu gehen, danach wechsle ich auf Steigeisen, später dann auf beide Eisgeräte. Der erste Skifahrer kommt mir entgegen. Mit ihm viele Eisbälle, wo ich aber gottseidank nicht getroffen werde. Es ist unser deutscher “Tourenfreund” aus Karlsruhe, der sich am gestrigen Abend nicht gerade nett zu unserer Ankunft geäußert hatte. Hier sein Eintrag auf Gipfelbuch.ch:
http://www.gipfelbuch.ch/gipfelbuch/detail/id/66600
Kein Kommentar. Nur soviel: die Berge sind für uns alle da, niemand hat Besitzanspruch darauf! Ich verstehe aber auch den Unmut. Man geht in die Berge um Ruhe zu finden und dann kommt ein Hubschrauber und stört die Ruhe… Jedoch war dies nicht den ganzen Tag der Fall, sondern es handelte sich um insgesamt max. 30 Minuten… Egal. Passiert. Jedem kann man es nicht Recht machen. Das ist so.
Ich komme gut voran. Das obere Drittel der Wand ist anspruchsvoll. 50 Grad steil. 5 bis max. 10cm Firnschnee auf rauhem Blankeis. Jene zwei Skifahrer die an diesem Tage die Wand befahren, müssen das erste Drittel abrutschen, erst dann können sie fahren… Zwei weitere klettern das erste Drittel der 600 hm langen Wand ab und schnallen sich erst dann die Skier an.
Der Heli überfliegt mich ein zweites Mal, die Kommunikation mit der Crew klappt bestens, ich durchsteige die letzten Höhenmeter der Wand. Geschafft. Der Gipfel ist an diesem Tag nicht mehr mein Ziel. Wir möchten das Sonnenfenster nutzen. Die Befahrung bei guten Sichtverhältnissen ist mir wichtiger. Somit bleibt mir 15min Zeit um “umzupackln” und mich bereit für die Abfahrt zu machen.
Der Heli kommt ein weiteres Mal. Ich sehe Sandy wie sie aus dem Heli winkt. Ich bin ganz ruhig. Keine Nervosität. Gar nichts. Ich vertraue auf meine Fähigkeiten, weiß was ich tue. Der erste Schwung, übers Eis, kurzer Stopp, mich sammeln. Weiter geht’s. In großen Schwüngen und möglichst schnell über das knapp bedeckte Eis, damit ich nicht ausrutschen kann. Zwei weitere Male bittet mich der Kameramann stehen zu bleiben, damit er die Kamera richtig positionieren kann. Ich habe recht gute Verhältnisse, macht Spass! Zwar ist im unteren Bereich ein von Windgangeln bedecktes riesiges Schneefeld, doch ich suche mir die besten Verhältnisse aus und fahre dort hinunter. Yes. Geschafft!
Hier sind die eindrucksvollen Bilder von Fotograf Sebastian Marko:
http://www.limeximages.com/de/team/sebastian-marko/
Am Biwak warte ich auf Mathias. Der Hubschrauber fliegt ein allerletztes Mal über mir und dann ist auch schon wieder die Action vorbei. That’s it, that’s all.
Die Abfahrt bis kurz vor Egga mit Mathias und Thomas wird noch recht amüsant, denn der Schnee ist komplett durchfeuchtet und mit meinen breiten Skiern bremst dies natürlich höllisch. Egal. Bald erreichen wir Egga wo Sandra und Gernot auf uns warten. Alle happy, alle zufrieden, glücklich! Was für ein Abenteuer!
Danke an alle, die an diesem Projekt beteiligt waren! Es war mir eine große Freude!

Wer noch französisch kann, dem seien diese Blogeinträge empfohlen (von den zwei französischen Jungs die auch an diesem Tag die Wand durchstiegen sind…):
http://www.skitour.fr/sorties/fletschhorn,59116.html#sortie
8-10 Mai 2014 : Face Nord du Fletschhorn (#steepskiingmovie)
Cima di Rosso Nordwand
Wunderschöne Nordwand im Bergell. 400 Höhenmeter lang, 50-55 Grad steil. Ausgangspunkt: Malojapass 1815m, Stützpunkt: Fornohütte 2574m, http://www.fornohuette.ch
Samstag 5. Mai/Sonntag 6. Mai 2014
Gemeinsam unterwegs mit Liz. Traumhafte Gegend. Übernachtung auf der Fornohütte. Sehr netter, hilfsbereiter Hüttenwirt, super Hütte! Sensationelle Bedingungen. 30 cm Powder. Bis auf zwei Abfahrtsspuren im rechten Wandteil noch jungfräulich. Keine Aufstiegsspuren. Mühsame Spurarbeit. Teamwork. Sluffmanagment. 8km Hatscherei taleinwärts, 8km Schieberei talauswärts. Super woars!
Bilder sagen mehr als tausend Worte…
Kurzes Freeski Mountaineering Intermezzo
Manchmal liegt das Gute einfach so nah. So auch an diesem 1. Mai wo Frau Holle uns noch mit genügend Powder versorgte… Allerdings mussten wir uns anfangs in Geduld üben, denn der Nebel war zäh und somit war keine Sicht vorhanden. Doch das Warten hatte sich gelohnt. So zog ich gemeinsam mit Andi fern des Trubels Spuren in den Schnee… Die kurze Abseilaktion am Beginn und der darauffolgende Powder machten die Aktion zum Highlight des Tages 🙂
Roadtrippin’ Westalpen
Endlich. Chamonix im Winter. Bis dato hatte ich es immer nur im Sommer hierher geschafft. Gemeinsam mit Liz hatte ich beschlossen die Westalpen unsicher zu machen. Zwar wussten wir dass die Schneeverhältnisse eher bescheiden sind, doch was soll’s. Die Szenerie, die massiven Berge, sind es allemal Wert den Westalpen einen Besuch abzustatten.
13. April, Tag 1
Col du Tacul, Capucin traverse 3337m
Northeast, sect. 55°; 45°/350, Ski: 5.1, Alpine: AD, 1120 hm;
Für den ersten Tag eine perfekte Tour, um einen Überblick über die Verhältnisse am Berg zu bekommen. Auch wenn die Schneequalität nicht bestens war, das Rund-um-Paket aus Auffahrt mit der Aiguille du midi Bahn, den Aufstieg mit Tourenskiern und Steigeisen, plus Abseilen, macht Lust auf mehr. Wir fühlen uns klein in dieser großen, faszinierenden Bergwelt. Gerade noch rechtzeitig erreichen wir die letzte Bahn der Montenvers Bahn um 17 Uhr. Die 400 Stufen bis zur Bahnstation sind ein reiner Genuss 😉 Es war ein langer Tag. Lustigerweise haben wir gleich am Morgen Bekannte getroffen. Ich, einen Kollegen der Skitourenausbildung, Liz, heimische Freunde die den Rest des Winters in Chamonix verbringen.
14. April, Tag 2
Aiguilles Marbrées, West colouir, 3483m
350 hm, 40-45°/120m, Ski: 3.1, Alpine: AD-
Easy day today. Wind war heute bereits recht stark. Gemütlicher Tag am Berg.
15. April, Tag 3
Geplant: Col des Cristaux, East Couloir, 3601m
900 hm, northeast, Slope: sect. 50°; 45°/400, Ski: 5.1, Alpine: AD
Vom Winde verweht… Der Tag begann gut, doch Mutter Natur wusste ein Wörtchen mitzureden. An der Bergstation der Grand Montets Bahn wurden wir sprichwörtlich vom Winde verweht. Mit über 100 km/h am Berg hatten wir an diesem Tag hier oben nichts verloren und mussten unsere geplante Tour abbrechen. Stattdessen gab’s Croissants und Kaffee bei Chris, Martina und Manu. Auch gut.
16. April, Tag 4
Standortwechsel. Da weiterhin starker Wind in den französischen Alpen gemeldet ist, beschließen wir ins Aostatal zu fahren, um dort den Dent’d’Herens zu besteigen.
Die Anreise ins Aostatal gestaltet sich als umständlich. Als Saisonkartenbesitzer hatte uns Manu ein Schnäppchen Mont Blanc Tunnel (hin und retour) organisiert. Satte 42,10 Euro kostet sonst die Hinfahrt! Wäre da nicht die unfreundliche Dame am Schalter gesessen, die darauf beharrt hätte, dass wir ihr die Saisonkarte zeigen… Als Kletterurlauber haben wir ja keine Skipässe dabei 😉 Na ja, einen Versuch war es wert. Somit ist jedoch wertvolle Zeit verloren und wir machen uns über die Alternativroute, den Grand St. Bernhard Tunnel.
Bis wir letztendlich vom Lac des Places de Moulin (1985m) los starten ist es bereits knapp vor 18 Uhr. Die erste Stunde zum Rifugio Praz Raye (2010m) heißt es wieder einmal schwere Last am Rücken tragen. Ski, Skischuhe, Essen, Kocher, Pickel, etc… Da kommt ganz schön einiges an Gewicht zusammen.

Ab dem Rifugio können wir aber wenigstens anfellen und mit den Skiern weitermarschieren. Na ja, auch nicht durchgehend, denn es erwartet uns eine ziemlich steile, anspruchsvolle Quererei oberhalb von felsigem Gelände, wo es nicht von Vorteil wäre auszurutschen. Es ist wieder einmal ein langer Hatscher und so langsam wird es dunkel. Die Hütte haben wir bis dato nicht gesichtet. Glücklicherweise leuchtet uns ein Hüttenbesucher die exakte Position der Hütte. Somit wissen wir wo die Hütte liegt, um sie in der Dunkelheit zu finden…
Trotzdem ist es kein leichtes Unterfangen im Dunkeln das Rifugio Aosta zu finden. Um 23 Uhr sind wir jedoch angekommen. Ein fast voller Winterraum mit 14 Personen, die bereits alle im Reich der Träume liegen, erwartet uns. 2 Schlafplätze sind noch frei, jeder von uns bekommt eine Decke, das muss reichen. Damit hatten wir wirklich nicht gerechnet. Schließlich ist der Dent d’Herens kein vielbegangener Berg. Wie sich später herausstellt der Wintergipfel des Dent d’Herens jedoch schon 😉
Eine einzige Decke ist für mein Kälteempfinden natürlich zu wenig, mich friert es. Somit ist die Nacht inklusive zwei katastrophal lauter Schnarcher sehr kurz. Na ja. So fällt das Aufstehen leichter. Wobei auch nicht wirklich. Wir starten gegen 6 Uhr von der Hütte. Es wird hell und somit sind die Stirnlampen nicht mehr notwendig.
Wir erreichen den Col des Grandes Murailles auf 3827m. Es bläst ein kalter Wind und somit entscheiden wir weiter bis zum Bivacco Perelli zu gehen, um dort eine gemütliche Pause mit herzhafter Jause (es gibt französische Spezialitäten: Wurst und Baguette) einzulegen. Die Südwestflanke des Dent d’Herens erscheint in keinem guten Licht. Zumindest aus Skifahrerperspektive. Eine durchgängige Befahrung wäre unmöglich. Somit entscheiden wir, dass wir weiter bis zum Wintergipfel auf 3950m gehen. Weiter geht’s nimmer. Zumindest für uns. Passt bestens. Mein körperlicher Zustand war sowieso nicht auf der Höhe… Alles gut.
Wir warten bis es aufgefirnt hat, denn der Aufstieg war teilweise kräftig vereist. Aufstieg ohne Harscheisen wäre unmöglich gewesen. Geduld ist eine wertvolle Tugend und wir werden belohnt mit einer schönen, langen Firnabfahrt. 2000 Höhenmeter bergab!!!! Wir erreichen das Rifugio Praz Raye und gönnen uns eine wohlverdiente Pause mit etwas zu trinken. Denn es erwartet uns noch eine gute Stunde Schinderei bis wir wieder das Auto erreichen… Auch das haben wir geschafft und nun sind wir einfach nur müde… Auf geht’s nach Aosta und am nächsten Tag wegen zunehmendem Schlechtwetter wieder ab in die Heimat. Lässig war’s! Ein cooles Abenteuer! Westalpen wir kommen wieder…
Cima Tosa – Canalone di Tosa
10. April 2014. Durch den längsten Eisschlauch der Ostalpen.
Mit etwa 900 Höhenmetern gehört der Weg durch den Canalone zu einem der längsten Eisrouten in den Ostalpen. So viele Möglichkeiten hatten wir in den Dolomiten, letztendlich landen wir am Vorabend in Madonna di Campiglio. Nichts wird es aus einer verkürzten Anfahrt zum Rifugio Vallesinella. Der Schranken ist zu. Somit kommen nochmal ca. 8 km (hin und retour) zu Fuß dazu. Sollen wir uns das wirklich antun? Die Motivation ist nach wie vor vorhanden.
Ich bin mit Toni Brey unterwegs. Fotograf, bayrisches Skiurgestein. Wir mieten uns in eines der wenigen, offenen Hotels ein, um zumindest für ein paar Stunden Schlaf zu finden. Das Frühstück darf für Toni nicht fehlen, so wird es 6.45 Uhr bis wir vom Auto starten. Für mein Gespür eher auf der späten Seite für solch eine Frühjahrstour, doch wie sich herausstellt ist das Timing trotzdem voll in Ordnung.
Ein 45minütiger Hatscher mit Rucksack, Ski und Skischuhen am Rücken bevor wir das Rifugio Vallesinella erreichen und wir dort dann endlich die Felle aufziehen können.
Aufstieg durch den Wald zum Rifugio Casinei und dann weiter über die ausgesetzte Westseite Richtung Rifugio Brentei (sentiero 391).
Gegen elf Uhr sind wir (über mehrere Umwege) am Fuße der Canalone di Tosa angekommen. Die ersten Skifahrer kommen uns bereits entgegen. Doch ein wenig was los in der Rinne.
Auch gut wenn die meisten schon unten sind. So kann uns nicht mehr so viel auf den Schädel fliegen. Na ja, das weiß man ja nie ;-)… Wir montieren die Steigeisen und stapfen die Rinne hoch. Die zwei jungen deutschen Skibergsteiger die wir gestern getroffen haben kommen uns entgegen. Das sind die Letzten. Jetzt sind wir nur noch alleine am Berg unterwegs.
Es geht gut voran. Die Stapf-Spur von den anderen Leuten ist allerdings nicht mehr vorhanden. Vom Winde verweht. Dieser bläst sehr stark und am Ausstieg der Rinne bleibt nicht viel Zeit für ein Verweilen.

Schnell abfellen, bereit zur Abfahrt machen. Toni kämpft die ersten Höhenmeter ein wenig, denn er hat Höhenangst und ist eigentlich nur schmale Rinnen gewöhnt. Diese hier ist doch eher breit. Die ersten Schwünge fallen ihm deshalb schwer, doch er kommt ins Fahren und meistert die Rinne vorzüglich. Es ist zwar hart, aber die Bedingungen sind gut zu fahren. Macht Spass und für mich ist die Steilheit gottseidank überhaupt kein Problem!
Je weiter wir nach unten kommen, desto mehr “saugt” der Schnee. Wir entscheiden uns für die Aufstiegsvariante. D. h. zurück über den Aufstiegsweg. Es gäbe noch eine Alternative, doch unsere Schuhe und Toni’s Ankunftsbier sind beim Rifugio Vallesinella deponiert. So kämpfen wir uns wieder zurück über die Westseite (stapfen und teilweise mit Skiern an den Füßen). Die Schritte werden langsamer, Müdigkeit und Anstrengung kommt immer mehr auf. Endlich. Das Rifugio Casinei in Sichtweite. Wir können die Skier anschnallen und durch den Wald bei überraschend guten Firnbedingungen abfahren. Buona sera Rifugio Vallesinella. Wie schön wäre jetzt ein Fahrrad…

Eine dreiviertel Stunde später mit der heavy load am Rücken erreichen wir zu Fuß das Auto. Es ist 20 Uhr. Wir sind kaputt. Die Dunkelheit tritt ein und wir fahren noch an diesem Abend heim. Um Mitternacht fliege ich todmüde ins Bett… Trotzdem, scheee woars 🙂
Hier noch Toni’s Bilder:
http://www.brey-photography.de/WEB_cimaTOSA/
Facts zu dieser Tour:
Eisrinne bis 50 Grad, kontinuierliche Steilheit um etwa 45 Grad. Aufstieg: Start: Madonna di Campiglio (1522m) – 4 km bis zum Rifugio Vallesinella (1513m) – Rifugio Casinei (1825) – 3,5 km bis zum Rifugio Brentei (2182m) – Cima Tosa (3173m). Abfahrt wie Aufstieg.
Gesamt: ca 16 km, 1700 Höhenmeter.
Alternativ kann man auch übers Val Brenta aufsteigen und sich somit die westseitige Hatscherei ersparen. Das ist die Italiener-Variante und macht meiner Meinung nach mehr Sinn!
Punta Penia – Marmolada Nordwand
Nachdem die Wettervorhersage im Norden miserabel war, zog es mich, Steph und Toni in den Süden. In die Dolomiten. Wieder einmal. Unser Ziel: die Marmolada Nordwand.
Bereits bei der Anreise Richtung Fedaia See leuchtet die Königin der Berge uns entgegen. Es sieht sogar nach Neuschnee aus. Perfekt.

Pünktlich um 8.30 Uhr fahren wir mit dem Körbchenlift hoch bis auf 2600 m und ersparen uns somit wertvolle Höhenmeter. Wenn schon ein Lift den Berg hoch geht, warum diesen dann nicht nutzen? 😉 Außerdem ist dieser Körbchenlift ein richtiges Erlebnis..
Ein Traumtagerl haben wir erwischt, nur der Wind bläst recht stark und lässt somit kein Schwitzen aufkommen. Auf der harten Unterlage liegt wirklich 10 cm Neuschnee, Freude für die Abfahrt kommt auf. Die Abfahrtslinien werden schon beim Aufstieg studiert. Das Panorama – unglaublich!
Ein paar Meter vor dem Gipfel thront ein Biwack dessen Lage beeindruckt. Der Wind bläst stark. Es ist sehr kalt. Wohl einer der kälteren Tage dieses Winters. Gipfel erreicht – juhu!
Wir entscheiden uns für die direkte Abfahrt über die Nordwand. An die 50 Grad steil. Überraschend gute Bedingungen. Toni drückt auf den Auslöser, hier ein Foto:
http://anton-brey.blogspot.co.at/2014/04/punta-penia.html

Anstatt die einfache Variante zu nehmen, seilen wir uns in den Canyon um noch mehr Mountain Action zu erleben..
Ein Blick zurück. Unsere Spuren. Was für ein Tag!
Hier noch die Bilder von Fotograf Toni Brey zur Ansicht:
![pix (29 von 65) [640x480]](https://meltirol.com/wp-content/uploads/2014/05/pix-29-von-65-640x480.jpg?w=700&h=524)


![pix (1 von 2) [640x480]](https://meltirol.com/wp-content/uploads/2014/05/pix-1-von-2-640x4801.jpg?w=700&h=524)
